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Panorama Fähre steckt im Nordsee-Watt fest
Mehr Welt Panorama Fähre steckt im Nordsee-Watt fest
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07:04 06.01.2016
Foto: Die Fähre zur Nordseeinsel Juist, die MS Frisia II (Archivbild).
Die Frisia II (Archivbild von 2015) ist bei der Überfahrt von der Nordseeinsel Juist nach Norddeich im Watt stecken geblieben. Quelle: Carmen Jaspersen/dpa
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Norddeich

Wegen Niedrigwassers war der Fährverkehr von und nach Juist am Montag eingestellt worden. Auf der Insel warteten deshalb am Dienstagmorgen rund 2000 Urlauber auf ihre Rückfahrt. Die AG Reederei Norden-Frisia setzte außerplanmäßig fünf Fähren ein. "Vier Schiffe haben es mehr oder weniger problemlos geschafft, die Frisia II ist im Schlick aufgelaufen", sagte der Fahrdienstleiter der Reederei, Ralf Ackermann am Dienstagmittag.

Reederei versicherte: Keine Gefahr

An Bord des 63,5 Meter langen Schiffes waren 650 Passagiere und rund ein Dutzend Besatzungsmitglieder. Sie warteten dann auf das nächste Hochwasser, das um 19:37 Uhr kommen sollte. Für die Passagiere habe aber keine Gefahr bestanden, versicherte ein Sprecher der Reederei dem "NDR". "Sie sitzen im Warmen und Trockenen und genug zu essen gibt es auch."

Das Schiff lag platt auf dem Wattboden. Dass es kippen könnte, war nicht zu befürchten. Das Fahrgastschiff hat einen Tiefgang von etwas mehr als einem Meter. "Wir brauchen nur die sprichwörtliche Handbreit Wasser unterm Kiel. Dann könnten wir uns mit Motorenkraft freischwimmen", erklärte Ackermann. "Da könnte das Hochwasser gerade so reichen."

Weiterfahrt erst am Abend

Mit dem nächsten Hochwasser kam das Schiff tatsächlich aus eigener Kraft wieder frei. Wie der Pressesprecher der Reederei Norden-Frisia mitteilte, konnte die Fähre gegen 19.30 Uhr ihre Fahrt in den Hafen von Norddeich auf dem niedersächsischen Festland fortsetzen. Dort gingen alle Fahrgäste wohlbehalten an Land.

Wegen des Wetters hatten Reisende schon am Sonntag und Montag festgesessen: Blitzeis legte einen IC lahm, er war auf dem Weg von Norddeich nach Köln. Der Zug erreichte sein Ziel erst mit 22 Stunden Verspätung.

dpa/afp

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