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Panorama Erschreckendes Video: Zoobesucher bewerfen Panda mit Steinen
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15:58 16.07.2019
In einem chinesischen Zoo wurde ein Panda von Besuchern gequält. Quelle: XinHua/dpa (Symbolbild)
Bejing

Ein Panda schlummert friedlich in seinem Gehege, als plötzlich ein Stein auf ihn zufliegt – diese Szene dürfte jedem Tierfreund im Herzen wehtun. Ein Video des Vorfalls ging auf der Social-Media-Plattform Weibo viral. Es zeigt, wie der Stein nur wenige Zentimeter entfernt von dem überraschten Großen Panda auf dem Boden landet.

„Meng Da“ zögert und erhebt sich dann gemächlich, um den Stein zu untersuchen. Als der Große Panda bemerkt, dass es sich dabei nicht um etwas Essbares handelt, lässt er sich wieder auf seinem Platz nieder.

Besucher wollten den Panda aufwecken – indem sie ihn mit Steinen bewarfen

„Wer hat den Stein geworfen?“, hört man Besucher auf dem Video sagen. Doch der Täter wird offenbar nicht identifiziert. Einem Bericht der „Bejing Post“ zufolge wird Me Dang 30 Minuten später von einem größeren Stein getroffen. Die Touristen wollten den gemütlichen Panda offenbar aufwecken.

Das Video hat ein Zoobesucher aufgenommen und bei Weibo geteilt, inzwischen hat es dort schon über 100 Million Klicks. Tierliebhaber reagieren empört auf den Umgang mit Chinas flauschigem Nationalsymbol. „Wie können sie es wagen, unseren liebenswerten Nationalschatz zu verletzen?“, schreibt ein Nutzer bei Weibo. „Der Zoo sollte eine Glaswand bauen, um den Panda zu schützen“, fordert ein anderer.

Video zeigt den Steinwurf auf den Panda

Der Bejing Zoo versichert den besorgten Nutzern, Meng Da sei unversehrt. Die Pfleger versprechen außerdem, Sicherheitsmaßnahmen und Kontrollen am Panda-Gehege zu verbessern.

Strafanzeige für Täter

Der aktuelle Vorfall ist nicht das erste Mal, dass Bürger in China Steine auf Tiere werfen: Einem Bericht der „South China Morning Post“ zufolge hatten Besucher im vergangenen Juli in einem Reservat in Hanzhong in der Provinz Shaanxi Steine auf einen Panda geworfen. Die Täter mussten das Reservat verlassen und wurden auf die schwarze Liste gesetzt.

Nur wenige Monate zuvor war ein 12-Jähriges Känguru im chinesischen „Fuzhou Zoo“ mit Ziegeln und Asphaltstücken tödlich verletzt worden. Wer ein Tier in Zoos und Parks bedroht oder verletzt, dem droht in Bejing eine Strafe von 100 Yuan (etwa 13 Euro) und eine Strafanzeige.

Von RND/lzi

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