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Panorama Erschossener Rocker gibt Rätsel auf
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14:58 28.11.2012
Friesenheim

Nach Informationen von „Spiegel Online“ handelt es sich bei dem Opfer um ein Mitglied der „Hells Angels“. Die Kriminalpolizei Offenburg richtete eine 40-köpfige Sonderkommission mit dem Namen „Feld“ ein. Die Ermittlungen und die Auswertung von Spuren liefen auf Hochtouren, hieß es. Die Polizei will auch Bekannte, Arbeitskollegen sowie Mitglieder der Rockergruppe befragen. Laut „Spiegel Online“ gehörte der Erschossene dem Hells-Angels-Charter „Black Forest“ an, dessen Clubhaus in Lahr steht.

Nach Angaben des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg gibt es im Südwesten die höchste Dichte an Niederlassungen von Rockerclubs in Deutschland. Insgesamt zählt die Behörde 46 sogenannte Charter oder Chapter der Rockerbanden Hells Angels, Bandidos, Outlaws und Gremium MC. Sie haben im Land rund 1.200 Mitglieder.

Wiederholt gerieten in Baden-Württemberg Mitglieder dieser sogenannten Outlaw Motorcycle Gangs im Zusammenhang mit organisierter Kriminalität ins Visier der Ermittler. Laut LKA gab es in den beiden vergangenen zwei Jahren jeweils vier Verfahren. Immer wieder kommt es deutschlandweit, aber auch international zu Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Gangs. Dabei werden auch immer wieder Menschen getötet.

Im Juni wurde ein Mordanschlag auf den Präsidenten der Berliner Hells-Angels-Ortsgruppe Nomads verübt. Dieser wurde offenbar von einem ehemaligen Führungsmitglied der Gruppe angeordnet. Die Polizei nahm Mitte November zwei Männer fest. In Baden-Württemberg wurde wegen zahlreicher massiver Straftaten im Sommer 2011 die Rockergruppierung Hells Angels MC Borderland und die Teilgruppierung Commando 81 Borderland in Pforzheim und dem angrenzenden Enzkreis verboten.

Nach den tödlichen Schüssen auf den Rocker im Ortenaukreis bittet die Polizei in Offenburg mögliche Zeugen, die am Montag zwischen 19.00 und 23.00 Uhr in Tatortnähe verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, sich umgehend mit der Polizei unter 0781/21-0 in Verbindung zu setzen. Unter der Rufnummer 0781/21-6666 wurde auch ein anonymes Hinweistelefon geschaltet. 

dpa/dapd

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