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Panorama Erneut brutale Prügelattacke in Berliner U-Bahnhof
Mehr Welt Panorama Erneut brutale Prügelattacke in Berliner U-Bahnhof
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16:51 27.03.2011
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Erneut hat es auf einem Berliner U-Bahnhof einen brutalen Überfall gegeben. Sieben Unbekannte attackierten am Samstag in der Station Kurfürstendamm einen 23-Jährigen und schlugen ihn krankenhausreif. Die Täter flüchteten. Der neuerliche Gewaltausbruch heizt die Debatte um die Sicherheit in der Hauptstadt an. An diesem Montag will sich der Innenausschuss des Abgeordnetenhauses mit dem Fall befassen.

Man werde die brutale Attacke mit Sicherheit kurzfristig auf die Tagesordnung setzen, sagte der Vorsitzende des Gremiums, Peter Trapp (CDU), am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa. Schon vor der Prügelattacke habe sich Berliner Polizei an den Innenausschuss gewendet, weil es rund um den U-Bahnhof Kurfürstendamm immer wieder zu Schlägereien komme.

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Die Angreifer hatten den 23-Jährigen am Samstagmorgen gegen 5.30 Uhr zunächst nach Zigaretten gefragt. Als er verneinte, wurde er von einem der sieben durchsucht. Plötzlich rammte ein anderer ihm eine Faust ins Gesicht. Das Opfer wurde weiter geschlagen, getreten und gewürgt. Bevor die Täter dem Mann Geld aus der Hosentasche stahlen, bekam er noch einen Schlagstock gegen die Stirn.

Das Opfer konnte noch aus dem Bahnhof flüchten. Ein Taxi brachte den jungen Mann in ein Krankenhaus. Von dort alarmierte er die Polizei. Diese will nun Videomaterial aus dem U-Bahnhof auswerten, um Hinweise auf die sieben Täter zu bekommen.

In Berlin sorgten zuletzt mehrere Prügelattacken auf öffentlichen Bahnhöfen und Plätzen für Aufsehen. Mitte Februar verletzten vier Angreifer einen Handwerker auf dem U-Bahnhof Lichtenberg lebensgefährlich. Der 30-jährige lag lange im Koma und leidet immer noch unter den schweren Gehirnverletzungen. Ebenfalls im Februar war ein 45-Jähriger im U-Bahnhof Hansaplatz attackiert worden.

Vor einer Woche prügelte eine Gruppe von Jugendlichen einen 17-Jährigen krankenhausreif. Er wollte seine Freundin vor Beleidigungen auf einer berüchtigten Internetplattform durch ihre Mitschülerinnen beschützen und wurde von 20 anderen Jugendlichen überfallen.

dpa