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Panorama Ermittlungen nach „Titanic“-Tweet über Kurz
Mehr Welt Panorama Ermittlungen nach „Titanic“-Tweet über Kurz
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19:06 16.10.2017
Dieser Tweet sorgte für Empörung und ein juristisches Nachspiel. Quelle: RND Digital 1
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Wien

Das Frankfurter Satiremagazin „Titanic“ sorgt mit einer Foto-Montage, die den Sieger der österreichischen Parlamentswahl Sebastian Kurz im Fadenkreuz zeigt, im Netz für Aufregung. In einem Tweet am Montag ist ein Bild mit Kurz zu sehen und der Text: „Endlich möglich: Baby-Hitler töten!“ Österreichische Zeitungen schrieben über einen Aufruf zum Mord. Auf Twitter reagierte die Wiener Polizei bereits und antwortete einem User auf die Frage nach der Strafbarkeit: „Wir haben dies an die zuständigen Stellen weitergeleitet.“ Es werde ermittelt, teilte ein Polizeisprecher mit. Nun sei das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung am Zug. Ausgang und Dauer der Ermittlungen waren zunächst unklar.

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Auf umstrittene Art und Weise hat sich die „Titanic“ bei der Aktion dabei eines Themas angenommen, das im Netz schon seit längerer Zeit Diskussionen auslöst. Die Debatte kreist diesbezüglich um ein moralisches Dilemma und gipfelt in der konkreten Frage: „Würden Sie Baby-Hitler bei einer Zeitreise töten?“ Initiiert hatte diese Debatte eins das „New York Times Magazine“. Die „Titanic“ hat diese Frage für sich auf eine Weise beantwortet, die nun ein juristisches Nachspiel hat.

Von RND/dpa

Der Artikel "Ermittlungen nach „Titanic“-Tweet über Kurz" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

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