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Panorama Elf Charter bereits verboten
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15:18 29.06.2012
Die Hells Angels lösten in diesem Jahr insgesamt vier eigene Klubs auf.
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In jüngster Vergangenheit wurden die Charter in Flensburg (2010) sowie in Pforzheim und die beiden in Frankfurt am Main bestehenden Charter verboten (2011). In diesem Jahr schlossen die Behörden die Ableger der Höllenengel in Kiel und in Köln. In allen Verbotsverfahren konnten den Mitgliedern massive Straftaten wie beispielsweise Verstöße gegen das Waffengesetz nachgewiesen werden.

Die Hells Angels selbst haben in diesem Jahr bereits einige andere Klubs aufgelöst. Neben dem Charter in Hannover sind die Ortsgruppen in Berlin, in Potsdam, in Bremen und das Charter Southport, das trotz des Verbots in Hamburg aktiv war, geschlossen worden. Welche Auswirkungen die Auflösungen der Klubs haben werden, ist unklar. Einige der ehemaligen Mitglieder des hannoverschen Vereins sollen sich bereits anderen Chartern angeschlossen haben. Die Ermittler befürchten, dass in den betroffenen Städten eine ähnliche Situation wie in Hamburg entstehen könnte. Dort gibt es die Hells Angels seit Jahren offiziell nicht mehr. Sie machen allerdings weiterhin auf der Reeperbahn ihre Geschäfte. Wie in Hannover verzichten die Rocker zwar darauf, in der Hansestadt ihre Klubinsignien öffentlich zur Schau zu stellen und damit zwangsläufig die Staatsmacht herauszufordern. Doch wenn rund um den Hans-Albers-Platz von „Rot-Weiß“ die Rede ist, wissen die meisten, dass damit die Farben der Höllenengel gemeint sind.

Saskia Döhner 28.06.2012
Manuel Becker 28.06.2012
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