Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Elbphilharmonie-Architekten erhalten mehr als 90 Millionen Euro
Mehr Welt Panorama Elbphilharmonie-Architekten erhalten mehr als 90 Millionen Euro
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:21 07.02.2013
Teures Großprojekt: Allein die Architekten, die für den Bau der Elbphilharmonie in Hamburg engagiert wurden, erhalten 90 Millionen Euro Honorar. Quelle: dpa
Hamburg

Die Summe ergibt sich, wenn man die in verschiedenen Senatsdrucksachen ausgewiesenen bisherigen Honorarzahlungen für die Architekten mit dem Honorarnachschlag von 35 Millionen Euro addiert, den die beiden beteiligten Architekturbüros Herzog & de Meuron sowie Höhler + Partner nun noch einmal für die weitere planerische Betreuung des Gebäudes erhalten sollen.

Damit übersteigen mittlerweile allein die Architektenhonorare den ursprünglich geplanten Gesamtkostenanteil der Stadt Hamburg an der Elbphilharmonie von 77 Millionen Euro. Insgesamt wird der Bau nach derzeitigem Planungsstand mindestens 575 Millionen Euro kosten. Zurzeit verhandelt der SPD-Senat neue Verträge mit dem Bauunternehmen Hochtief, die bis zum 28. Februar unterzeichnet werden sollen.

Unterdessen geht der Parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Elbphilharmonie seinem Ende entgegen. Am Donnerstag war als vorletzte Zeugin Ex-Kultursenatorin Karin von Welck (parteilos) geladen. Am 14. Februar wird dann nochmals Ex-Bürgermeister Ole von Beust (CDU) zu den immensen Kostensteigerungen und Zeitverzögerungen bei dem Prestigeprojekt befragt.

dpa

Ein Netz von bundesweit agierenden Fahrkartenbetrügern ist der Polizei ins Netz gegangen. Der Deutschen Bahn soll ein Schaden von mehreren Hunderttausend Euro entstanden sein, wie die Bundespolizei am Donnerstag in Rostock mitteilte.

07.02.2013

euerwehrkräfte haben die Leiche einer Frau bei Löscharbeiten in einer Wohnung in Göttingen gefunden. Es handelt sich offenbar um die 86-jährige Bewohnerin. Der Brand war am Donnerstagmorgen aus zunächst ungeklärter Ursache ausgebrochen.

07.02.2013

Die nach Protest gegen Kremlchef Wladimir Putin seit fast einem Jahr inhaftierten Frauen der Band Pussy Riot verklagen Russland am Straßburger Gerichtshof für Menschenrechte. Nach ihrer Aktion in einer Kirche wollen die Aktivistinnen erreichen, dass Russland wegen Verletzung des Rechts auf freie Meinungsäußerung verurteilt wird.

07.02.2013