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Panorama Ein Toter und zwei Verletzte bei Explosion in Düsseldorf
Mehr Welt Panorama Ein Toter und zwei Verletzte bei Explosion in Düsseldorf
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13:08 11.09.2019
Die Feuerwehr rückte an, nachdem es in einem Düsseldorfer Wohnhaus zu einer Explosion gekommen war. (Symbolbild)
Düsseldorf

Bei einer Explosion ist in einem Wohnhaus in Düsseldorf laut Polizei ein Mann (75) getötet worden. Zwei Bewohner wurden verletzt, darunter ist eine Schwangere, wie die Feuerwehr am Mittwoch berichtete. Bewohner und Anwohner waren in der Nacht zum Mittwoch durch die Detonation aus dem Schlaf gerissen worden. Auf die Umgebung prasselte ein Splitterregen geborstener Fensterscheiben nieder. Noch auf der gegenüberliegenden Straßenseite wurden dadurch Autos beschädigt.

Acht Bewohner des Hauses konnten sich unverletzt retten. Zusätzlich zur Explosion brach in dem Haus ein Feuer aus. Die Rettungskräfte gehen davon aus, dass sich die Detonation im zweiten Stock des Mehrfamilienhauses ereignete. Dort seien die Fenster geplatzt und eine Wohnungstür aus den Angeln gedrückt worden. Laut Polizei wurden auch mehrere Autos beschädigt.

Feuerwehrmänner stießen im Haus auf Leiche

Als die Feuerwehr eintraf, berichteten die Bewohner des Hauses, die sich bereits ins Freie gerettet hatten, dass sich noch ein Nachbar im Haus befinde. Damit ein Rettungstrupp in die zweite Etage vordringen konnte, musste zunächst das Feuer im Treppenhaus gelöscht werden. Dann stießen die Feuerwehrleute dort auf eine zunächst nicht identifizierte Leiche. Am Mittwochmittag meldete die Polizei dann, dass es sich «nach derzeitigem Ermittlungsstand» um einen 75-jährigen Wohnungsinhaber handele.

Zwei Bewohner, darunter die schwangere Frau, kamen mit leichten Rauchvergiftungen in ein Krankenhaus. Das Haus wurde von der Gasversorgung getrennt. Es sei derzeit unbewohnbar.

Keine Schäden an Nachbargebäuden

An den Nachbargebäuden konnten keine Schäden festgestellt werden. Polizei und Staatsanwaltschaft nahmen die Ermittlungen zur Ursache der Explosion und des Feuers auf. Die Feuerwehr schätzte den Sachschaden auf rund 100.000 Euro. 40 Rettungskräfte waren im Einsatz.

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RND/dpa/hsc

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