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Panorama Dutzende Tote nach Häusereinstürzen in Ägypten
Mehr Welt Panorama Dutzende Tote nach Häusereinstürzen in Ägypten
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23:00 16.01.2013
In der Hafenstadt Alexandria stürzte vor Tagesanbruch ein zehnstöckiges Wohnhaus ein. Quelle: dpa
Kairo

Ägypten taumelt von einer Katastrophe zur nächsten: Einen Tag nach einem tödlichen Zugunglück südlich von Kairo stürzten am Mittwoch zwei Wohnhäuser ein. Ein Zug schleifte ein Taxi quer durch Kairo.

In der Hafenstadt Alexandria stürzte vor Tagesanbruch ein zehnstöckiges Wohnhaus ein. Helfer bargen nach Angaben der staatlichen Medien bis zum Abend 28 Leichen und 8 Verletzte. Nach weiteren Hausbewohnern wird noch gesucht. In einem Dorf im Nildelta brach ein dreistöckiges Haus in sich zusammen. Eine Frau und ihr zehn Jahre alter Sohn starben. In Ägypten stürzen häufig Häuser ein, weil die Bauvorschriften nicht eingehalten werden.

Tragisch endete das Leben eines mutigen Hausbewohners, der nach Informationen von „Al-Ahram“ erst seine Frau und seine Tochter aus dem einstürzenden Haus rettete. Danach sei er erneut in das Gebäude gegangen, um schlafende Nachbarn zu wecken. Dabei wurde er von Trümmern erschlagen. Eine 45 Jahre alte Frau wurde am Nachmittag unter dem Jubel ihrer Angehörigen aus dem Schutt gezogen.

Laut einem Bericht des ägyptischen Nachrichtenportals „youm7“ stürzte etwa zur gleichen Zeit auch in dem Dorf 34 Al-Darafil in der Provinz Al-Dakahilija im Nildelta ein Gebäude ein. Unter den Trümmern des dreistöckigen Gebäudes starben eine Hausfrau und ihr zehnjähriger Sohn. Acht weitere Hausbewohner wurden verletzt.

Durch das Zugunglück in dem Dorf Al-Badraschin waren am Dienstag 19 Soldaten gestorben. Ägyptische Zeitungen berichteten, an dem letzten Waggon des Zuges, der in der Nacht zum Dienstag entgleist war, sei ein technischer Defekt festgestellt worden.

In Kairo kamen am Mittwochabend vier Mitglieder einer Familie ums Leben, als ein Taxi an einem Bahnübergang von einem Zug erfasst wurde. Augenzeugen berichteten Reportern vor Ort, der Taxifahrer habe sich unvorsichtig verhalten. Trotzdem bewarfen Passanten den Zugführer mit Steinen.

dpa

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