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Panorama Dutzende Tote bei Explosion in russischem Kohlebergwerk
Mehr Welt Panorama Dutzende Tote bei Explosion in russischem Kohlebergwerk
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07:55 10.05.2010
Die Sicherheitsvorkehrungen in russischen Bergwerken gelten insgesamt als mangelhaft, Schlagwetterexplosionen kommen häufig vor. Quelle: ap
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Die Zahl der Toten bei dem schweren Bergwerksunglück in Westsibirien ist am Montag auf mindestens 30 gestiegen. Das meldete die russische Nachrichtenagentur Itar-Tass unter Berufung auf den Minister für Notfälle, Sergej Schoigu. Das Schicksal von 60 weiteren Vermissten sei unbekannt. „Wir setzen die Bergungsaktion fort und hoffen, jemanden zu retten“, sagte Schoigu.

Bei zwei Explosionen am Samstagabend waren im Kohlebergwerk Raspadskaja zunächst mindestens zwölf Bergeleute unter Tage ums Leben gekommen und 58 verletzt worden. Dreieinhalb Stunden nach der ersten Methangasexplosion in der Kohlegrube in Westsibirien kam es zu einer zweiten Explosion, bei der auch mehrere Rettungskräfte verschüttet wurden. Die Helfer mussten daraufhin ihre Arbeit unterbrechen.

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Zum Zeitpunkt der ersten Explosion am Samstagabend waren 359 Arbeiter unter Tage, von denen sich die meisten in Sicherheit bringen konnten. Die starke zweite Explosion habe den Hauptluftschacht zum Einsturz gebracht, teilte der Gouverneur der westsibirischen Region Kemerowo, Aman Tulejew, mit.

Im Kohlebergwerk Raspadskaja werden jährlich etwa acht Millionen Tonnen Kohle gefördert. Die Anlage liegt rund 3.000 Kilometer östlich von Moskau. Die Sicherheitsvorkehrungen in russischen Bergwerken gelten insgesamt als mangelhaft, Schlagwetterexplosionen kommen häufig vor.

dpa/ap