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Panorama „Discovery“ nach Verzögerungen sicher gelandet
Mehr Welt Panorama „Discovery“ nach Verzögerungen sicher gelandet
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08:28 12.09.2009
US-Raumfähre „Discovery“ Quelle: David MCNew/AFP
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Die planmäßige Landung in Florida musste wegen eines Wolken verhangenen Himmels wiederholt kurzfristig verschoben werden.

„Willkommen daheim, ’Discovery’“, funkte Eric Boe von der Kontrollstation im texanischen Houston nach der erfolgreichen Landung um 5.53 Uhr Ortszeit (02.53 Uhr MESZ) an die Raumfähre. „Glückwunsch zu einer sehr erfolgreichen Mission.“ Zuvor waren witterungsbedingt am Donnerstag und am Freitag jeweils zwei Versuche abgebrochen worden, die Fähre nach ihrem Flug zur Internationalen Raumstation ISS auf dem Kennedy Space Center im US-Bundesstaat Florida zu landen. Die Angehörigen der Astronauten warteten dort vergebens. Normalerweise versucht die NASA Umwege ihrer Raumfähren wie den nach Kalifornien zu vermeiden, weil diese dann mit einem Kostenaufwand von rund zwei Millionen Dollar (1,36 Millionen Euro) wieder nach Florida geschafft werden müssen.

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Nach 58 Tagen an Bord der ISS kehrte US-Astronaut Tim Kopra mit der „Discovery“ wieder zur Erde zurück. Seinen Platz im All nahm Nicole Stott ein. Die Amerikanerin wird in Gesellschaft von fünf Kollegen aus Russland, Europa und Kanada voraussichtlich bis Ende November zum ersten Mal auf der ISS Dienst tun.

Die „Discovery“ brachte ein neues Labor, einen Gefrierschrank zur Aufbewahrung wissenschaftlicher Proben und ein neues Schlafabteil für das japanische Forschungsmodul Kibo zur ISS. Während des knapp neuntägigen „Rendezvous“ mit der ISS hatten Astronauten drei Außeneinsätze unternommen. Unter anderem installierten sie ein Tragkraft-System und zwei GPS-Antennen, bauten einen Kühltank an der ISS an und bugsierten den zuvor abmontierten bisherigen Tank in den Laderaum der Raumfähre.

Auf ihrem Rückflug zur Erde musste die „Discovery“ am Donnerstag einem Stück Weltraummüll ausweichen. Nach Angaben der Bodenkontrolle flog die Raumfähre auf Anordnung der NASA das Ausweichmanöver, um nicht zu nah an das „mysteriöse Objekt“ zu gelangen. Das Trümmerteil könnte sich demnach während des dritten Außeneinsatzes an der Internationalen Raumstation ISS von der „Discovery“ gelöst haben. Es stammt laut NASA jedoch nicht vom Hitzeschild der Raumfähre.

Die „Discovery“-Mission war die vierte von fünf für dieses Jahr geplanten. Im November soll das Shuttle noch einmal ins All fliegen. Im September 2010 will die NASA die Shuttle-Flotte dann endgültig außer Betrieb nehmen.

AFP