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Panorama Das neue Jahr ist da! – Neuseeland und Australien feiern
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16:48 31.12.2012
Zum Feuerwerk an der Oper in Sydney versammelten sich am Montag rund eine Million Zuschauer. Quelle: dpa
Berlin

Der Himmel über dem Sky Tower in AUCKLAND und dem Opernhaus in SYDNEY leuchtete um Mitternacht (12.00 und 14.00 Uhr MEZ), Hunderttausende Besucher waren dabei. In Berlin strömten am Montagnachmittag die ersten Hauptstädter und Touristen zu Deutschlands größte Partymeile vor dem Brandenburger Tor. Die Zeit bis zum Jahreswechsel soll ein Tanz der Menschenmassen - ein „Dancemob“ - zum Song „Gangnam Style“ des Rappers Psy verkürzen.

Die ersten, die ins neue Jahr rutschten, waren die Einwohner auf Samoa und den Linie-Inseln im Pazifik. Um 11.00 Uhr deutscher Zeit begann auf den Inseln 2013. Samoa hatte erst im vergangenen Jahr Zeitgeschichte geschrieben. Die Bewohner gehörten zuvor zu den letzten, die das neue Jahr begrüßten. Am 29. Dezember 2011 sprangen sie aber virtuell über die Datumsgrenze im Pazifik, indem sie die Uhren 24 Stunden vorstellten. Bevor in Deutschland die Sektkorken knallen, können auch die Japaner, Inder, Afghanen, Russen und Südafrikaner auf Neujahr anstoßen.

 Rund 115 Millionen Euro haben die Bundesbürger dieses Jahr für Feuerwerk ausgegeben. Auf der Partymeile auf der Straße des 17. Juni in BERLIN ist das Knallen jedoch verboten. Die voraussichtlich bis zu eine Million Besucher werden das Jahr 2013 mit einem elfminütigen Feuerwerk willkommen heißen. Eine Stunde nach den Deutschen begrüßen in London Hunderttausende am Riesenrad London Eye an der Themse das neue Jahr.

Derweil starteten die Silvesterfeiern auch in anderen Teilen der Welt. Auf Bali in Indonesien tanzten Frauen in religiösen Gewändern auf einer Parade. Ein verkleideter Väterchen Frost lief in Kirgistan mit Gefolge durch die Straßen, und in Japan bereiteten Geistliche Rituale in Schreinen und Tempeln vor. Das erste öffentliche Silvesterfest jemals soll es in Burma geben: Zehntausende werden zu den Feiern in der Hauptstadt Rangun erwartet - bisher hatte das Militärregime die Feiern verboten.

In Indien fielen viele Silvesterpartys aus. Überschattet vom Tod des 23 Jahre alten Vergewaltigungsopfers sagten mehrere Discos in Neu Delhi ihre traditionellen Feste ab. In den vergangenen Tagen waren Tausende Inder zu Protesten auf die Straße gegangen, nachdem die Frau von mehreren Männern geschlagen und vergewaltigt worden war. Statt Partys soll es nun Kerzenmahnwachen geben.

Ähnlich spektakulär wie in Sydney mit mehr als sieben Tonnen Feuerwerk im Hafen soll es am Copacabana-Strand im brasilianischen Rio de Janeiro zugehen. Hauptattraktion einer der weltweit größten Silvesterpartys wird das 16-minütige Feuerwerk sein. Zwei Millionen Menschen sollen dann dabei sein und tanzen.

Weniger laut geht es in New York zu. Feuerwerk wird zum Nationalfeiertag abgebrannt, zu Silvester ist es unüblich. Obwohl sich am Times Square traditionell rund eine Million Menschen versammeln, bleibt auch Alkohol in der Öffentlichkeit verboten. 2013 beginnt in New York um 6.00 Uhr deutscher Zeit am Dienstag. Das Schlusslicht bildet Hawaii, wo es erst um 11.00 Uhr MEZ heißt: Happy New Year.

dpa

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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