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Panorama Das ist der Reformations-Rap
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18:09 28.10.2017
Eine Szene aus dem Video zur Luther-Hymne. Quelle: youtube.com/Raputation (Screenshot)
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Hannover

Tübinger Theologie-Studenten haben zu Ehren Martin Luthers und des Reformationsjubiläums in diesem Jahr die Rap-Hymne „Der Boss aus Wittenberg“ komponiert. Für den Beat und die Musik orientierte sich das Trio an Macklemores „Downtown“.

Auch der Aufbau des Videos ist ähnlich: Menschen laufen rappend durch Straßen, fahren Roller und Tanzen. Als Kulisse für den Luther-Rap diente das Kloster Bebenhausen. Das haben Christopher Hopp, Leon Hanser und Jonathan Bühler dem „Schwäbischen Tagblatt“ erzählt.

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Das Ergebnis hört sich gar nicht mal so fromm an. Kleine Textkostprobe:

„Ich, der M, der ARTI, der N, der Wittenberg-Boss, lass Bullen verbrenn’, hau die Schriften raus, bring euch Nullen zum flenn‘“ und „Während ich die Bibel ins Deutsche übersetze, hagelt es für Satan schwarze Tintenfässer in die Fresse“.

Spätestens beim Refrain ist dann klar, was am Dienstag mit dem Feiertag gefeiert wird: „Er hat die Bibel übersetzt, sich Papst und Kaiser widersetzt, dafür wird er vom Volk geschätzt mit Gottes Worten, deinem Held. Man machte dir echt Druck, doch hättest du geschwiegen, dann sähe die Welt heute anders aus. Luther, wären die 95 Thesen damals nicht gewesen, wer würde noch Bibel lesen ohne Luther?

Anderthalb Jahre haben sie an dem Lied gearbeitet. Kurz nachdem sie sich dazu entschlossen hatten, sind sie aus Tübingen weggezogen. Also wurde via Skype die Hymne vollendet.

Zum Videodreh trafen sie sich in Bebenhausen wieder und haben es an einem Tag gedreht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Von RND/far

Der Artikel "Das ist der Reformations-Rap" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

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