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Panorama Das Watt in Zahlen
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12:09 26.06.2009
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Alter: Etwa 7500 Jahre. Es entstand nach der jüngsten Eiszeit im Schutz einer Inselkette.

Erste urkundliche Erwähnung: 47 nach Christus besuchte der römische Geschichtsschreiber Plinius der Ältere das Watt und wusste nicht so recht, ob er es nun zur Land- oder Meeresfläche zählen sollte.

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Fläche: 14.700 Quadratkilometer von Texel bis zur Ho Bucht, davon 8000 Quadratkilometer Meeresgrund mit heftigen Gezeitenströmen.

Tiere: 3200 Arten leben in dem Gebiet aus Wattflächen mit Rinnen und Prielen, Sandbänken, Dünen und Salzwiesen. 250 von ihnen kommen nur im Watt vor.

Biomasse: Die Summe aller Lebewesen, abgestorbener Organismen und organischer Stoffwechselprodukte ist im Wattenmeer größer als auf einer vergleichbar großen Fläche im tropischen Urwald.

Nachbarschaft: Schon auf nur einem Quadratmeter Wattboden leben neben Muscheln, Schnecken und Würmern auch tausende winzige Krebse sowie Millionen unscheinbare Kieselalgen. Sie verleihen dem Wattboden als bräunliche Schmierschicht seine typische Farbe.

Sauerstoff: Kieselalgen sind ein Lebensmotor des Watts. Vier Hektar von ihnen produzieren so viel Sauerstoff wie ein Hektar Buchenwald.

Farbschauspiel: Manchmal lassen Einzeller (Panzer-Geißelalgen) in Sommernächten das Wattenmeer bläulich-grün leuchten.

lni

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