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Panorama Sozialpädagogen sollen nicht mehr pendeln
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00:16 15.09.2017
Von Saskia Döhner
Kultusministerin Heiligenstadt und der Vorsitzende des Schulhauptpersonalrat unterzeichnen Vereinbarung über Einsatz von Sonderpädagogen und Inklusionshelfern Quelle: Dillenberg
Hannover

Die am Dienstag unterzeichnete Vereinbarung soll Förderschullehrer und pädagogische Mitarbeiter entlasten. Sie gilt rückwirkend ab Anfang August für rund 4000 Sonderpädagogen und 1750 pädagogische Mitarbeiter, die Kinder mit Förderbedarf an Regelschulen unterstützen. 

Künftig sollen Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiter an nur noch zwei Schulen im Einsatz sein. Das Pendeln zwischen mehreren Standorten sei von vielen als belastend und zeitraubend empfunden worden, sagte Martin Grajetzky, Vorsitzender des Schulpersonalhauptrates. Außerdem soll ein Wechsel des Einsatzortes am selben Tag vermieden werden. Teilabordnungen sollen nur noch für mindestens ein Schuljahr, nicht nur für ein Halbjahr ausgesprochen werden. Nötige Beratungsgespräche werden als Arbeitszeit gerechnet, somit steigt das Stundenkontingent der Förderschulkräfte an den Regelschulen.

Es könne nicht sein, dass Lehrer und pädagogische Mitarbeiter, die an zwei Schulen arbeiteten, auch an doppelt so vielen Konferenzen und Dienstbesprechungen teilnehmen, sagte Heiligenstadt. Hier entscheide die Lehrkraft oder notfalls der Leiter der Stammschule, an welcher Besprechung sie teilnehmen soll.

Das Land hatte im Juli 650 neue Stellen für Therapeuten, Heilpädgogen und pädagogische Mitarbeiter zur Unterstützung der Inklusion versprochen, davon 470 an Regelschulen und 180 an Förderschulen. Bis Ende Oktober würden alle besetzt sein, sagte die Ministerin. Vertreter des Hauptpersonalrates betonten gestern, es sei wichtig, die Inklusion weiter umzusetzen und nicht weiterhin die Förderschulen für Kinder mit Lernschwächen aufrechtzuerhalten. Dies sei ein teures Parallelsystem, für das das vorhandene Personal nicht ausreiche. Derzeit besuchen 61,4 Prozent der Schüler  mit Handicap in den Jahrgängen 1 bis 8 eine Regelschule. Die Förderschule für Lernbehinderte läuft seit fünf Jahren allmählich aus, CDU und FDP wollen sie erhalten.

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