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Panorama „Costa Concordia“ bereit für Abtransport
Mehr Welt Panorama „Costa Concordia“ bereit für Abtransport
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18:27 22.07.2014
Die Bergung der „Costa Concordia“ geht gut voran. Quelle: Claudio Giovanni
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„Wir können mehr als zufrieden sein, dieses Ergebnis erreicht zu haben.“ Am Abend sollten noch letzte Kontrollen durchgeführt werden.

Das Bergungsteam arbeitete am Dienstag weiter an dem havarierten Kreuzfahrtschiff, um es auf den Transport nach Genua vorzubereiten. „Die Vorhersagen für Wind und Meer sind gut, das Schiff ist bereit, ich wüsste nicht, was noch passieren sollte“, sagte Italiens Umweltminister Gian Luca Galletti mit Blick auf den geplanten Beginn der Aktion am Mittwoch.

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Am Dienstagmorgen hingen zunächst noch dichte Wolken und Nebel über der Mittelmeerinsel, es gab teils heftige Regenfälle. Im Laufe des Tages besserte sich das Wetter jedoch und auch die Vorhersage ist gut. „Das Wetter soll besser werden, und dann haben wir ein gutes Fenster bis Sonntag“, sagte Zivilschutzchef Franco Gabrielli. In der vergangenen Woche hatte schlechtes Wetter die letzte Phase der insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro teuren und einzigartigen Bergungsaktion immer wieder gestört. Und auch für den Transport muss das Wetter gut sein, da das stark beschädigte Wrack zu hohen Wellen möglicherweise nicht standhalten kann. Die genaue Route durch das Mittelmeer bis nach Genua soll daher auch erst auf Basis der Vorhersagen kurzfristig festgelegt werden.

Bei der Havarie der „Costa Concordia“ waren im Januar 2012 insgesamt 32 Menschen ums Leben gekommen, darunter auch 12 Deutsche. Zweieinhalb Jahre später wurde das Schiff in der letzten Phase der Bergung wieder zum Schwimmen gebracht und mit luftgefüllten Tanks angehoben. Am Morgen hatte es noch einen Tiefgang von 18 Metern, im Laufe des Tages sollte der letzte Schwimmtank positioniert werden. „Bei Sonnenuntergang sollte das Schiff bereit für die Abfahrt sein“, kündigte Projektleiter Nick Sloane am Dienstagmorgen an. Dennoch warnten die Verantwortlichen vor zu viel Hektik und Schnelligkeit. „Wir sollten keine Eile haben, das Wichtigste ist, dass alles gut läuft“, mahnte Umweltminister Galletti. „Der Transport ist eine ebenso gefährliche Phase, daher sollten wir die Aufmerksamkeit nicht senken.“ 

dpa/mhu