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Panorama Chancen auf weiße Weihnachten steigen
Mehr Welt Panorama Chancen auf weiße Weihnachten steigen
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12:56 08.12.2009
Im Allgäu liegt bereits eine ansehnliche Schneedecke. Quelle: ddp
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Wenige Tage vor dem kalendarischen Winteranfang am 21. Dezember soll es in Deutschland richtig frostig werden. Ab Mitte kommender Woche stellt sich die Wetterlage komplett um und aus Osten strömt dann arktische Polarluft nach Deutschland, wie Donald Bäcker vom Wetterdienst Meteomedia am Dienstag ankündigte. Nachts könnten die Temperaturen bis auf minus zehn Grad Celsius absacken. Tagsüber werde es auch im Flachland in vielen Regionen Dauerfrost geben, beispielsweise in Berlin und im Süden der Republik. Über den Gefrierpunkt bleiben die Werte wohl im äußersten Westen und an der Küste. Unklar sei jedoch noch, wie viel Schnee der Wintereinbruch mit sich bringe.

Die stabile Hochdruckwetterlage jedenfalls lasse die Chancen auf weiße Weihnachten deutlich steigen. Die „Modelle im Glaskugelbereich, also alles was über 14 Tage hinausgeht, gehen davon aus, dass sich der Kaltlufteinbrauch wahrscheinlich noch verstärken wird“, sagte Bäcker. Die Wetterregel besage: „Beginnt der Dezember frostig, setzt spätestens vor dem Fest Tauwetter ein, beginnt der letzte Monat des Jahres jedoch wie dieses Mal mild, wird es meist kalt.“

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Nach den Wetteraufzeichnungen lag ganz Deutschland 1986 das letzte Mal unter einer geschlossenen Schneedecke. Ungewöhnlich schneereiche Dezembermonate gab es zwischen 1960 und 1970. Meist müssen die Bundesbürger jedoch „grüne Weihnachten“ feiern.

ddp