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Panorama Castros Zigarrenbox für 27.000 Dollar versteigert
Mehr Welt Panorama Castros Zigarrenbox für 27.000 Dollar versteigert
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13:55 16.01.2018
Fidel Castro steckte sich 1975 seine Privatzigarre bei einer bilateralen Raucherpause mit Schwedens Ministerpräsident Olof Palme an. Quelle: picture-alliance/ dpa
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Boston

Das Auktionshaus „RR Auction“ in Boston hat eine signierte Holzschachtel mit 24 Zigarren aus dem Privatbesitz des 2016 verstorbenen Fidel Castro für 26.950 Dollar versteigert. Die „Trinidad Fundadores“-Zigarren wurden seit 1980 exklusiv für den kubanischen Staatspräsidenten produziert. Seit 1998 wurden sie an ausländische Würdenträger verschenkt und konnten nur auf diesem Weg Kuba verlassen.

Wie ein Twitter-Foto der Auktion zeigt, klebt auf der Zigarren-Box das „Republica de Cuba“-Qualitäts- und Garantiesiegel. Die Box war zuletzt im Besitz der ungarisch-amerikanischen Philantropistin Eva Haller. „Castro händigte mir die Zigarrenbox aus. Er gab sie mir, weil ich ihn scherzhaft danach fragte, als andere sich eine Zigarre anzündeten“, erinnerte sie sich in einem Brief an das persönliche Treffen mit Castro im März 2002. „Ich sagte ihm, wenn er die Box signiere, werde ich sie verkaufen und eine Menge Geld machen. Er fand das lustig.“

„Zigarren waren ein wesentlicher Bestandteil von Castros heroischem, revolutionärem Image. Diesbezüglich ist die unterschriebene Box ein wahrlich bemerkenswertes historisches Artefakt“, schreibt das Bostoner Auktionshaus RR auf seiner Webseite. Fidel Castro starb am 25. November 2016 im Alter von 90 Jahren in der kubanischen Hauptstadt Havanna. Er hatte Kuba fast ein halbes Jahrhundert regiert, bevor er 2006 die Amtsgeschäfte an seinen jüngeren Bruder Raúl abgab.

Von RND/krö

Der Artikel "Castros Zigarrenbox für 27.000 Dollar versteigert" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.