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Panorama Caroline Noeding aus Hannover ist die neue „Miss Germany“
Mehr Welt Panorama Caroline Noeding aus Hannover ist die neue „Miss Germany“
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13:10 25.02.2013
Von Sonja Fröhlich
Caroline Noeding aus Hannover ist die Schönste im Land. Quelle: dpa
Rust

Christian Wulff wurde Bundespräsident, Lena Meyer-Landrut gewann den Eurovision Song Contest, und der Fußballklub Hannover 96 stürmte die Europa League. Vieles ist heute nicht mehr so wie es war, doch Hannover hat jetzt einen neuen, schmeichelnden Titel: Caroline Noeding ist die schönste Frau Deutschlands – eine Hannoveranerin.

Am Sonnabend setzte sich die 21 Jahre alte Studentin bei der Miss Germany Wahl im Europa Park Rust mit deutlichem Vorsprung durch. Die letzte Schönheitskönigin aus Hannover war 2008 die damals 19-jährige Kim-Valerie Voigt. Fünf Jahre später schlägt wieder eine Hannoveranerin die Hände vors Gesicht, als die Jury ihr Ergebnis mitteilt. Dann strahlt sie. Und trägt die Siegerkrone. Ihre Dankesrede steht denen, wie man sie bei amerikanischen Misswahlen erwartet, in Pathos nicht nach. „Ich trage die Krone für Deutschland“, sagt die junge Frau, die mit langen blonden Haaren und blaugrauen Augen sowie ihrer Größe von 1,74 Metern eine gute Figur abgibt. „Ich bin glücklich und stolz, mein Heimatland mit Schönheit und Charme repräsentieren zu dürfen. Und mit einem Lächeln im Gesicht.“

Dafür will Noeding ihr Mathematik- und Spanischstudium an der Leibniz-Uni unterbrechen. Bereits im Januar setzte sich die 21-Jährige bei der Wahl zur „Miss Niedersachsen“ in der Ernst-August-Galerie gegen 23 Bewerberinnen durch, die „Neue Presse“ hatte sie zuvor zur „Miss NP“ gekürt – und auf die Richtige gesetzt. Im Publikum jubeln ihr ein Jahr älterer Bruder, ihre Mutter und ihr Vater, Chefarzt der Gynäkologie am Klinikum Großburgwedel bei Hannover. „Mein Vater hatte Tränen in den Augen, er ist sonst gar nicht so – das hat mich sehr gerührt“, sagt sie im Interview mit der HAZ. Einen Freund hat Caroline Noeding nicht. „Vor Kurzem ist mein Hund bei einem Unfall gestorben, dementsprechend habe ich nichts, was mich zu Hause hält. Jetzt möchte ich rumkommen und viele neue Erfahrungen machen.“ Langfristig sei ihr berufliches Ziel aber, Lehrerin an einem Gymnasium zu werden.

Die 21-Jährige ist in Hannover geboren und aufgewachsen, hat aber südamerikanische Wurzeln. Ihre Eltern kommen aus Peru und Kolumbien. „Bis ich fünf war, habe ich nur Spanisch gesprochen, danach bin ich zweisprachig aufgewachsen.“ Gegenüber Kritik gibt sich Caroline Noeding selbstbewusst: „Da stehe ich drüber, ich weiß, was ich kann, und wer ich bin.“

Gewählt wurde die Schönheitskönigin von einer Jury mit bekannten Namen – und mehr oder weniger Sinn für Schönheit. Dort saß unter anderem der frühere Fußballmanager Reiner Calmund und resümierte: „Sie hat was unterm Pony und nicht nur in der Bluse.“ Schönheitschirurg Werner Mang lobte: „Sie ist natürlich schön. Bei ihr muss ich nichts operieren.“

Am Sonntagabend flog die frisch gewählte Miss vom Flughafen Hannover nach Berlin, von dort geht es weiter nach Stuttgart – Interviews, Talkshows und Fotoshootings stehen auf dem Programm – sowie ein Werbespot für ein Eiweißprodukt. „Klar wird das Jahr sehr stressig“ sagt sie, „aber das macht mir nichts aus, ich bin ja noch jung.“

Um einen Platz auf dem Laufsteg hatten sich bei deutschlandweit 115 Vorwahlen 5115 junge Frauen beworben.

Bald wird man in Hannover wohl öfter einen weißen Alfa Romeo sehen, mit Werbung für „Miss Germany“ darauf. Den hat die 21-Jährige für ihren Sieg erhalten, neben der Krone, Schmuck, Kleidern sowie Reisen nach Zypern und auf die Nordseeinsel Borkum.
Unterstützt wird sie von zwei Stellvertreterinnen: Vizeköniginnen sind die Abiturientin Jule Antea Walkowiak aus Hamburg sowie Schülerin Sifa Cakarer (beide 17) aus Oldenburg – und damit hat es noch eine weitere Niedersächsin auf das Siegertreppchen geschafft.

(mit: dpa)

Dieser Artikel wurde erneut aktualisiert.

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