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Panorama Bus prallt in Wohnhaus: Experten untersuchen Unfall mit zwei Toten
Mehr Welt Panorama Bus prallt in Wohnhaus: Experten untersuchen Unfall mit zwei Toten
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11:22 16.12.2010
Quelle: dpa
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Nach dem spektakulären Crash eines Linienbusses im Spessart gehen die Ermittlungen zur Unfallursache weiter. Außerdem wollten Statiker am Donnerstag das Wohnhaus im unterfränkischen Miltenberg untersuchen, in das der Bus gekracht war. Wie die Polizei weiter mitteilte, wurden am frühen Morgen die Bergungsarbeiten an der Unglücksstelle abgeschlossen. Der Bus wurde mit einem Kran aus dem Wohnhaus gezogen.

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Zwei Menschen kamen bei dem Unglück am Mittwochnachmittag ums Leben. Dabei handelt es sich nach Polizeiangaben um den 50 Jahre alten Busfahrer sowie den einzigen Fahrgast, einen 16-Jährigen. Neun Menschen erlitten einen Schock. Der Linienbus war vermutlich auf schneeglatter Straße ins Rutschen geraten und in das Wohnhaus gekracht. Die Wohnungen sind unbewohnbar, betroffene Familien wurden in Notunterkünfte gebracht. Der Sachschaden wird auf mindestens 400.000 Euro geschätzt.

„Der Bus ist auf der abschüssigen, schnee- und eisglatten Straße nicht einer leichten Linkskurve gefolgt, sondern geradeaus gerutscht“, erklärte der Würzburger Polizeisprecher Peter Rettinger. Dann sei er an einem zweistöckigen Haus vorbeigedonnert und habe dessen Balkone abgerissen. Keine 20 Meter von der Straße entfernt sei der Bus schließlich erst in dem Mehrfamilienhaus zum Halten gekommen. Der Aufprall war so stark, dass das Fahrzeug bis zur Hinterachse durch die Mauer im Erdgeschoss verschwand.

Weil die Einsatzkräfte unter und im Bus weitere Opfer vermuteten, rückte am Abend ein Kran an, um das Wrack aus dem Wohnhaus zu ziehen. „Der Bus steht bis kurz vor der Hinterachse in dem Anwesen“, sagte Rettinger. „Das ist ein ganz normaler Linienbus“ - gut 12 Meter lang, etwa 40 Sitze.

Miltenbergs Bürgermeister Joachim Bieber (CSU) zeigte sich erschüttert. „Der Bus steckt völlig in dem Wohnhaus drin“, sagte er der dpa kurz nach dem Unfall am Mittwoch. „So etwas habe ich noch nie gesehen. Das ist schrecklich.“

dpa