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Panorama Bringt Freitag, der 13., wirklich Unglück?
Mehr Welt Panorama Bringt Freitag, der 13., wirklich Unglück?
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07:52 13.11.2015
Der Aberglauben lässt für Freitag, den 13., Unheil und Pech befürchten. Quelle: Victoria Bonn-Meuser
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Bonn

Die Erhebungen belegen jedoch, dass dieser ein Tag wie jeder andere ist. "Seit Beginn unserer Untersuchung im Jahr 2009 konnten wir feststellen, dass an allen Freitagen, die auf einen 13. fallen, mit rund 2.000 Schadenmeldungen ähnlich viele Schäden auftreten wie im Jahresdurchschnitt", so Bernd Engelien von Zurich.

Entwarnung für Abergläubige

"Insgesamt konnten wir am Freitag, den 13. sogar 10 Prozent weniger Schäden verzeichnen als an allen übrigen  Freitagen", so Engelien weniger. Schadensreichster Wochentag ist laut Zurich Statistik mit 2.200 Meldungen der Freitag.

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Bringt die "13" Unglück?

Auch durch die Zahl 13 droht kein Unglück: "Unsere Erhebungen  zeigen, dass am 13. eines Monats tatsächlich weniger Schäden auftreten als an anderen Tagen. Durchschnittlich liegen die Schäden hier bei 1730. Die Angst der Paraskavedekatriaphobiker ist also reiner Aberglaube, denn die Zahlen sprechen eindeutig für sich", so Engeliens Fazit. Paraskavedekatriaphobiker sind Menschen, die Angst vor Freitag, dem 13. haben.

Von Lotto-Gewinn bis Job-Verlust

Meldungen aus den vergangenen Jahren zeigen: Pech und Glück liegen am Freitag, den 13., genauso nah beieinander wie an anderen Tagen auch:

  • Ein Franzose gewann am Freitag, den 13. August 2010, 13 Millionen Euro. Außerdem wurde ein 13-Jähriger an diesem Tag bei einem Flugfestival in Suffolk vom Blitz getroffen. Der Schüler erlitt jedoch nur eine leichte Verbrennung an der Schulter. Als Aufnahmezeit bei der Ambulanz wurde 13.13 Uhr notiert.
  • Am Freitag, den 13. Oktober 2006, ertränkte ein Mann aus dem westfälischen Soest den Ärger wegen seiner Scheidung in Alkohol. Prompt wurde er am Steuer seines Wagens von der Polizei erwischt. Nachdem er den Verlust des Führerscheins dem Chef gebeichtet hatte, war auch sein Job als Kraftfahrer weg.
  • Ein sechsjähriges Mädchen aus Dornbirn/Österreich stürzte am Freitag, den 13. Februar 2004, aus etwa sechs Metern Höhe aus dem fahrenden Sessellift und prallte nur wenige Zentimeter neben den Betonsockel einer Liftstütze auf den Boden. Das Mädchen kam mit Prellungen davon.

are/wer

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