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Panorama Briefträger verbrennt wegen Überlastung Wahlbenachrichtigungen
Mehr Welt Panorama Briefträger verbrennt wegen Überlastung Wahlbenachrichtigungen
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16:47 29.06.2009
Ein Briefträger verbrannte Briefe wegen Überlastung. (Archiv) Quelle: Martin Steiner

Zur Tatzeit hatte der Postzusteller den Angaben zufolge viel zu tun, da die Wahlbenachrichtigungen ausgetragen werden mussten. Der Mann nahm daher Sendungen mit nach Hause und verbrannte sie später. Spaziergänger fanden dann Reste der Sendungen an einem Grillplatz und meldeten dies der Polizei. Auch Vertreter der Stadt Göppingen hatten Anzeige erstattet, weil sich Bürger beschwert hatten, sie hätten keine Wahlunterlagen erhalten.

In enger Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsdienst der Post ermittelte die Polizei den 20-Jährigen. Der junge Mann muss sich nun wegen Verletzung des Postgeheimnisses und wegen Unterschlagung verantworten.

Die Göppinger Hauptamtsleiterin Gabriele Zull zeigte sich „froh“, dass jetzt Klarheit über die Umstände der Tat herrsche. Auf die Wahlergebnisse und die Gültigkeit der Wahlen in Göppingen hätten die verkohlten Unterlagen keinen Einfluss: „Denn wer im Wählerverzeichnis aufgeführt ist, muss seine Wahlbenachrichtigungskarte gar nicht ins Wahlbüro mitbringen - es genügt, Personalausweis oder Reisepass dabei zu haben“, erläuterte sie.

ddp

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