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Panorama Bistum rüstet sich für schlechte Zeiten
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14:21 02.12.2017
Spart für schlechte Zeiten: Das Bistum Hildesheim, hier der Dom.
Spart für schlechte Zeiten: Das Bistum Hildesheim, hier der Dom. Quelle: Holger Hollemann/Archiv
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Hildesheim

  Dank der guten Wirtschaftslage rechnet das Bistum Hildesheim auch im nächsten Jahr mit einem Kirchensteuerplus, rüstet sich wegen Kirchenaustritten und des demografischen Wandels aber für schwierigere Zeiten. Der am Samstag beschlossene Haushalt für das kommende Jahr im Umfang von knapp 208 Millionen Euro sehe einen Überschuss von 13,2 Millionen Euro vor, teilte das Bistum mit. Das Geld fließt in die Rücklage, auf die auch zur Absicherung der Pensionszahlungen zurückgegriffen wird. Wegen des niedrigen Zinsniveaus hatte das Hildesheimer Bistum wie auch andere Bistümer eine Deckungslücke bei seinen Versorgungsleistungen.

Das Bistum müsse am bereits eingeschlagenen Sparkurs festhalten, um weiterhin eine gute Seelsorge für die Menschen anbieten zu können, betonte Weihbischof Heinz-Günter Bongartz. „Unsere Kirche steht vor der dauerhaften Herausforderung, sparen zu müssen, sich gleichzeitig aber immer wieder genügend finanzielle Handlungsspielräume für eine gute pastorale Arbeit in der Zukunft zu verschaffen.“

Der Finanzdirektor des Bistums, Helmut Müller, riet zu einer weiteren Anpassung der kirchlichen Strukturen und der Aufgabe nicht mehr benötigter Kirchen und Gebäude. Das Bistum hat die Zahl der Gemeinden durch Zusammenlegungen bereits massiv verringert und sich vom Unterhalt nicht mehr benötigter Kirchen verabschiedet.

Von dpa

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