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Panorama Bankräuber erschießt sich nach Schusswechsel selbst
Mehr Welt Panorama Bankräuber erschießt sich nach Schusswechsel selbst
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17:49 21.08.2009
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Dies habe die Obduktion der Leiche ergeben. Zuvor hatte die Polizei mitgeteilt, der Mann sei durch eine Kugel aus einer Polizeipistole gestorben. Die Ermittlungen dauern an.

Der Mann hatte am Donnerstagnachmittag Kunden und Angestellte der Bank mit einer scharfen Schusswaffe in Schach gehalten und war anschließend mit seiner Beute von etwa 20 000 Euro geflohen. Auf der Flucht per Mofa gab der Mann einen Schuss auf ihn verfolgende Passanten ab, ohne jemanden zu verletzten.

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Als aus der Bank Alarm ausgelöst wurde, war ein 51 alter Beamter der Siegburger Polizei allein in seinem Fahrzeug unterwegs und traf auf den flüchtenden Bankräuber. Zwischen Bankräuber und Polizist kam es zu einem Schusswechsel. Dabei soll der Bankräuber mindestens fünf Schüsse in Richtung des Beamten abgegeben haben. Der 51-jährige Polizist erlitt einen Brustdurchschuss. Er gab maximal laut den Ermittlern vier Schüsse ab, einige trafen den Flüchtenden.

Nach Auswertung des Funkverkehrs und den vorläufigen Ergebnissen der Obduktion kommt die Staatsanwaltschaft zu dem Schluss, „dass sich letztlich der Bankräuber durch einen Schuss in den Kopf selber getötet hat“. Der Beamte ist mittlerweile außer Lebensgefahr, aber noch nicht vernehmungsfähig.

ddp