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das Sommerwetter
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das Sommerwetter
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20:13 26.06.2009
Von Mathias Klein
Nach dem kleinen nachtaktiven Siebenschläfer ist der am Sonnabend wieder fällige Siebenschläfertag benannt worden. Quelle: Volker/Guenther/Deutsche Wildtier Stiftung/ddp

„Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag“, heißt die alte Bauernregel. Und sie hat eine hohe Trefferquote, sagen die Wetterexperten. „Das ist eine der besten Bauernregeln“, sagte am Freitag beispielsweise Meteorologe Michael Klein von donnerwetter.de.

Die Trefferquote liege bei ungefähr zwei Drittel. Allerdings ist der heutige Sonnabend vermutlich nicht entscheidend für das Sommerwetter. Durch die gregorianische Kalenderreform im Jahr 1582 hat sich der Stichtag verschoben, inzwischen gilt der Zeitraum um den 7. Juli entscheidend. Und man dürfe nicht nur einen einzigen Tag, sondern mehrere Tage in Folge betrachten, erläuterte Klein.

Der Hintergrund der alten Bauernregel: Anfang Juli stellt sich eine bestimmte Wetterlage ein. „Dann entscheidet sich, ob unser Sommerwetter vorwiegend durch warme südliche oder kalte nördliche Luftströmung beeinflusst wird“, sagte der Meteorologe. Und er wagt auch schon eine Prognose: Die erste Juliwoche werde schwülwarm und gewittrig, und so soll sich das Wetter den ganzen Monat über fortsetzen.

Aber die Meteorolgen verbreiten auch gute Nachrichten: Für den August steigen angeblich die Chancen auf eine Wetterberuhigung. „Ich bin optimistisch, dass es einen schönen Spätsommer geben kann“, sagte Klein.

Wesentlich vorsichtiger dagegen ist Stefan Laps, Meteorologe in der meteomedia-Unwetterzentrale. Beim Sommerwetter ist noch alles offen“, sagt Laps. Übrigens ist die Genauigkeit solcher Prognosen je nach Region unterschiedlich. Wenn sich Anfang Juli ein stabiles Sommerhoch bildet, liegt nach langjährigen Statistiken zumindest in Süddeutschland die Chance bei 70 Prozent, dass auch die kommenden Wochen schön sein werden.

In der Mitte Deutschlands beträgt die Wahrscheinlichkeit noch 60 Prozent. An der Küste dagegen sind es nur noch 50 Prozent. Unterdessen hat sich die Lage in den österreichischen Hochwassergebieten am Freitag weitgehend entspannt. Nach Behördenangaben war das Hochwasser in allen Regionen auf dem Rückzug. In Oberösterreich sank der Pegelstand der Flüsse auf den Normalbereich. Im Burgenland und den am stärksten betroffenen Gebieten der Steiermark begannen die Aufräumarbeiten.

In den vergangenen Tagen waren bis zu 13 000 Helfer in der Alpenrepublik im Einsatz, berichtete ein Sprecher des Innenministeriums in Wien. Die größten Schäden entstanden entlang der Donau, der Krems und der Traun. Nach ersten offiziellen Schätzungen liegt der den Schaden im zweistelligen Millionenbereich. In Polen hat das Hochwasser der vergangenen Tage das erste Menschenleben gefordert.

Wie die Behörden am Freitag mitteilten, ertrank ein Mann in der Nähe der Stadt Ropczyce (Ropschitze), wo der Fluss Wielopolka über die Ufer getreten ist. In der Region im Südosten Polens wurden rund 600 Menschen aus ihren Dörfern evakuiert. Über der Stadt Mielec wütete am Donnerstagabend ein Wirbelsturm. Dabei wurden sieben Dächer abgerissen.

Die Zahl der Todesopfer bei den schweren Überschwemmungen in Tschechien ist auf mindestens zwölf gestiegen. Wie die tschechische Nachrichtenagentur CTK am Freitag unter Berufung auf die Polizei meldete, ertrank in Böhmen ein Mann in der Moldau, als sein Floß kenterte. Im Osten des Landes starb eine kranke Frau, weil die Rettungskräfte nicht zu ihrem Haus vordringen konnten.

Vor allem im Süden des Landes kämpften die Menschen weiter gegen die Wassermassen, während im Osten schon die Aufräumarbeiten begannen. Der tschechische Wetterdienst warnte jedoch vor weiter steigenden Wasserständen. Am Wochenende werde erneut mit heftigen Regengüssen gerechnet.

"Michael Jackson mit Herzstillstand in Krankenhaus in Los Angeles gebracht“, lautete am Donnerstag Abend gegen 23.26 Uhr die erste Eilmeldung, die über die Nachrichtendienste verbreitet wurde. 23.26 Uhr, das war die Minute, in der, wie sich später herausstellte, Jackson im Krankenhaus in Los Angeles bereits für tot erklärt worden war.

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