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Panorama Bundespolizei rettet Mann aus Wasserschacht
Mehr Welt Panorama Bundespolizei rettet Mann aus Wasserschacht
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13:00 04.09.2016
Aus diesem Schacht mussten Bundespolizei und Feuerwehr einen 30-jährigen Mann retten.
Aus diesem Schacht mussten Bundespolizei und Feuerwehr einen 30-jährigen Mann retten. Quelle: Bundespolizeiinspektion Hannover
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Braunschweig:

Nach eigenen Angaben war der 30-Jährige gegen 2 Uhr in angetrunkenem Zustand auf dem Weg vom Hauptbahnhof über Bahngleise gelaufen, um eine Abkürzung zu nehmen. Im Dunkeln trat er auf einen mit Holzbohlen abgedeckten Schacht. Doch einige der Bohlen waren morsch, andere schon eingebrochen. Die Folge: Der 30-Jährige stürzte in den fünf Meter tiefen, zur Hälfte mit Wasser gefüllten Schacht. Er überstand den Sturz zwar unverletzt, konnte sich aber nicht selbst befreien. So klammerte er sich an eine Metallbrücke.

Am Vormittag hörten schließlich Passanten die Hilferufe des Mannes. Die Bundespolizei untersuchte das Gelände an der Salzdahlumer Straße und fand schließlich den Mann. Zur Rettung wurde noch die Feuerwehr angefordert: Sie verschaffte sich Zugang über einen angrenzenden Abwasserschacht, der durch eine Treppe mit der Schachtanlage verbunden ist.

Nach neun Stunden wurde der 30-Jährige schließlich gerettet und zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Dort wurden weder schwere Verletzungen noch bleibende Schäden festgestellt.

Die Bundespolizei warnt immer wieder vor dem unbefugten Betreten von Bahnanlagen. Wer erwischt wird, zahlt 25 Euro Verwarnungsgeld.

sbü