Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Auto rast in Pferdekutsche – 22 Verletzte
Mehr Welt Panorama Auto rast in Pferdekutsche – 22 Verletzte
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:38 15.12.2012
Das Auto ist ungebremst in die Pferdekutsche gerast, dabei wurden 22 Menschen verletzt. Quelle: dpa
Velburg

Beim Unfall eines Autos mit zwei Pferrdekutschen sind in der Oberpfalz 22 Menschen verletzt worden, einige von ihnen schwer. Eine 41-jährige Autofahrerin war am Freitagabend bei Velburg mit ihrem Wagen ungebremst in eines der Fuhrwerke gekracht, wie die Polizei berichtete. Die hintere Kutsche wurde durch die Wucht des Zusammenpralls auf die vordere geschoben. Die insgesamt 23 Fahrgäste und die beiden Kutscher wurden von den Sitzbänken auf die Straße und das angrenzende Feld geschleudert. Zwei Passagiere, die auf den hinteren Bänken saßen, erlitten schwerste Verletzungen.

Die Mitarbeiter eines Unternehmens - sie sind zwischen 30 und 50 Jahre alt - waren im Rahmen ihrer Weihnachtsfeier mit den Kutschen unterwegs. Sie kamen von einem nächtlichen Ausflug zu den Tropfsteinhöhlen bei Velburg zurück. Warum die Autofahrerin auf der Staatsstraße die hintere Kutsche rammte, war zunächst völlig unklar. Ein Polizeisprecher sagte, die Straße sei trotz frostiger Temperaturen nicht glatt gewesen.

Insgesamt zählten die Rettungskräfte zwei Schwerverletzte, sechs mittelschwer Verletzte sowie 14 Leichtverletzte. Die Retter waren bei eisigen Temperaturen mit mehr als 100 Mann im Einsatz, darunter waren 20 Notärzte. Insgesamt mussten 13 der 22 Verletzten in Krankenhäuser gebracht werden. Die vier Pferde, die die Kutschen gezogen hatten, blieben unversehrt. Die Staatsstraße 2220 war für etwa drei Stunden komplett gesperrt.

Tierschützer forderten unterdessen ein Verbot von Kutschfahrten. „Die Risiken bei Pferdekutschfahrten sind unkontrollierbar“, erklärte ein Sprecher der Tierschutzorganisation Peta in der Nacht zum Samstag. Im Jahr 2012 habe es in Deutschland mehr als 30 Unfälle mit Pferdefuhrwerken gegeben. Dabei seien zwei Menschen getötet und mehr als 100 verletzt worden, so der Tierschützer weiter. 

dpa

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

Seit der Hildesheimer Dom im Januar 2010 geschlossen wurde, ist hier die größte Kirchenbaustelle Deutschlands. Für rund 30 Millionen Euro wird der Dom saniert. Bund, Land und EU übernehmen den Löwenanteil, aber auch Klosterkammer, diverse Stiftungen und Spender beteiligen sich an den Kosten.

Simon Benne 14.12.2012

Ein achtjähriger Junge hat am Freitagmorgen seine Oma sterben sehen. Die beiden waren bei Friedland verbotenerweise über die Gleise gelaufen, als ein Güterzug die 63-Jährige aus Baden-Württemberg erfasste.

15.12.2012

Die Reform des neuen Tierschutzgesetzes ist noch nicht im Detail ausformuliert, da gibt es schon teils heftige Reaktionen dagegen. Vielen gehen die Neuregelungen nicht weit genug.

Heike Manssen 14.12.2012