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Panorama Polizei muss schlafende Lkw-Fahrer wecken
Mehr Welt Panorama Polizei muss schlafende Lkw-Fahrer wecken
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10:19 28.06.2016
Die Bauarbeiten endeten erst in der Nacht zu Dienstag. Quelle: Christian Elsner
Rehren

Nach Angaben der Verkehrsmanagementzentrale wurde die Sperrung der A2 zwischen Lauenau und Rehren am frühen Dienstag wieder aufgehoben. Noch in der Nacht hatte es wegen der Sperrung weiter erhebliche Verkehrsprobleme gegeben, der Verkehr staute sich auf bis zu sechs Kilometer Länge. Auch am Morgen löste sich der Rückstau nur langsam auf, weil viele Lkw-Fahrer wegen Überbelegung auf den Rastplätzen keine Parkplätze fanden und deshalb auf der Autobahn ausharrten. Sie mussten am Morgen von der Polizei geweckt werden.

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Bei dem Unfall am Montagmorgen war ein Lastwagenfahrer schwer verletzt worden, als er fast ungebremst in ein Stauende raste und zwei weitere Sattelzüge aufeinander schob. Durch den Zusammenstoß wurde die Fahrerkabine des 46-Jährigen nahezu komplett zerstört und der Fahrer darin eingeklemmt. Die Feuerwehr musste ihn mit schwerem Gerät befreien. Ein Rettungswagen brachte ihn schwer verletzt in eine Klinik. Auch der 49 Jahre alte Fahrer des am Stauende stehenden Lastwagens erlitt leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Der Schaden beläuft sich nach Schätzungen der Polizei auf 300.000 Euro.

Durch den Zusammenprall der Lastwagen war Bio-Diesel auf die Fahrbahn gelaufen. Die Straße wurde durch die Flüssigkeit schwer beschädigt worden. Eine Baufirma war seit Montag dabei, den Fahrbahnbelag abzuschleifen und neu zu teeren.

Ab der Unfallstelle bildete sich den ganzen Montag über ein Stau, der weit in die Region Hannover reichte. Zudem wurde die Arbeit von Polizei und Rettungskräften erneut behindert, da viele Autofahrer keine Rettungsgasse bildeten. Einige Verkehrsteilnehmer parkten ihre Fahrzeuge sogar auf dem Standstreifen und gingen zu Fuß zu einer nahegelegenen Raststätte. Sie müssen nun mit einem Bußgeld von 70 Euro und einem Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg rechnen.

Am Nachmittag kam es dann auf der A7 kurz vor dem Kreuz Hannover-Ost zu einem weiteren Lkw-Unfall - an exakt der Stelle also, auf die die Lkw der A2 umgeleitet wurden. Ein Lkw fuhr auf einen weiteren auf, der Fahrer musste von der Feuerwehr aus seiner Kabine befreit werden. Der Rückstau führte über die A37 bis auf die A2, wo die Autos am Nachmittag bis zurück nach Herrenhausen standen.

frs/jki

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