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Panorama 60 Meter hohes Riesenrad umgekippt
Mehr Welt Panorama 60 Meter hohes Riesenrad umgekippt
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22:56 11.10.2010
Von Karl Doeleke
Die Betreiber des Riesenrads Adolf Steiger und Theo Rosenzweig auf dem Schützenfest 2005 in Hannover.
Die Betreiber des Riesenrads Adolf Steiger und Theo Rosenzweig auf dem Schützenfest 2005 in Hannover. Quelle: Michael Thomas (Archiv)
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Bei einem Unfall beim Abbau des größten mobilen Riesenrads der Welt auf dem Oldenburger Kramermarkt ist am Montag ein Schaden von mehreren zehntausend Euro entstanden. „Zum Glück sind weder Mitarbeiter noch Schaulustige verletzt worden.“ Gondeln und weitere Verstrebungen wurden nicht beschädigt. Wie es zu dem Unfall kommen konnte ist noch unklar. Das Fahrgeschäft wird im Jahr sechs bis acht mal auf- und wieder abgebaut. Ein Sachverständiger soll sich heute die Unfallstelle ansehen.

Nach Ende des Kramermarktes in Oldenburg am Sonntag sollte das Fahrgeschäft für den Transport zum Bremer Freimarkt auf mehrere Lkw verladen werden. Die Teilnahme an dem Volksfest wurde abgesagt. Frühestens Ende November soll das Riesenrad auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin wieder zum Einsatz kommen.

Besucher des Schützenfestes in Hannover kennen das Riesenrad sehr gut: „Wir haben dieses Jahr 30-jähriges Jubiläum auf dem Schützenfest gefeiert“, sagte Unternehmenssprecher Frank Michner. Dass der Unfall auf das Alter des Fahrgeschäfts zurückzuführen sei, schloss Michner aus. „Es ist erst im Frühjahr auf Vordermann gebracht worden.“