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Panorama 17-Jährige stirbt nach Ecstasy-Konsum
Mehr Welt Panorama 17-Jährige stirbt nach Ecstasy-Konsum
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21:23 30.06.2015
Ecstasy-Tabletten (Symbolbild) Quelle: dpa/Archiv
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Scharnebeck/Lüneburg

Eine 17-Jährige ist nach dem Konsum von Ecstasy-Tabletten im Landkreis Lüneburg gestorben. Die Jugendliche hatte nach Angaben einer Polizeisprecherin vom Montag gemeinsam mit einem
16 Jahre alten Bekannten in Scharnebeck am Freitagabend erst Marihuana und dann die synthetische Designerdroge genommen. Während der Bekannte nur geringe Nebenwirkungen verspürte, bekam die 17-Jährige einen Krampfanfall. Auch ein alarmierter Notarzt konnte die junge Frau nicht mehr retten. Sie starb am Sonnabendmorgen. „Eine Obduktion hat ergeben, dass der Konsum der Ecstasy-Tabletten ursächlich für ihren Tod war“, teilte die Sprecherin in Lüneburg mit.

"Inhaltsstoffe weitgehend unbekannt"

Die Polizei durchsuchte daraufhin noch am Wochenende die Wohnung eines 17 Jahre alten mutmaßlichen Dealers in Lüneburg, der bereits mehrfach wegen Drogendelikten aufgefallen war. Dabei wurden weitere Ecstasy-Tabletten sichergestellt. „Die Ermittlungen hinsichtlich der Herkunft dauern an“, hieß es weiter. „Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang ausdrücklich davor, Ecstasy einzunehmen, da Tabletten im Umlauf sind, deren Nebenwirkungen unter bestimmten Voraussetzungen tödlich sein können“, warnte die Sprecherin der Polizei. Bislang gebe es aber keine Hinweise darauf, dass die Pillen in Niedersachsen mit giftigen Substanzen gestreckt seien.

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Ecstasy-Pillen enthalten in der Regel das Amphetamin MDMA, nach Angaben der Kriminalpolizei aber auch andere Substanzen. Oft kann der Konsument allerdings nicht wissen, welche Stoffe in den Tabletten verarbeitet wurden und wie gefährlich die Mischung ist. Das Landeskriminalamt Niedersachsen hatte bereits im Juni 2002 vor tödlichen Ecstasy-Tabletten gewarnt, nachdem ein 16-Jähriger im Kreis Gifhorn gestorben war. „Bei Drogen dieser Art ist immer höchste Vorsicht geboten, zumal die Inhaltsstoffe weitgehend unbekannt sind“, sagte LKA-Sprecher Frank Federau am Montag.

dpa

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