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Welt Nur wenige Flüchtlinge haben Asyl erschlichen
Mehr Welt Nur wenige Flüchtlinge haben Asyl erschlichen
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14:21 20.08.2018
Der Bamf-Skandal zieht mehr als 100.000 Überprüfungen von Asylbescheiden nach sich. Quelle: Daniel Karmann/dpa
Berlin

Der Skandal um das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat Deutschland über Wochen in Atem gehalten. Nachdem mittlerweile zahlreiche Asylentscheidungen überprüft wurden, lassen sich einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge die Vorwürfe gegen das Amt jedoch nur in Einzelfällen bestätigen.

Von den insgesamt 43.000 abgeschlossenen Prüfverfahren im ersten Halbjahr 2018 hätten nur 307 (0,7 Prozent) damit geendet, dass einem Geflüchteten der bereits gewährte Schutzstatus wieder entzogen wurde. Die Befürchtung, viele Flüchtlinge könnten zu Unrecht Schutz in Deutschland erhalten haben wird dadurch entkräftet.

Insgesamt werden mehr als 100.000 Fälle geprüft

Linken-Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke hat die entsprechenden Informationen im Bundesinnenministerium angefragt. Sie sagte der Zeitung, es werde „von politisch interessierter Seite“ immer wieder der Eindruck erweckt, es gebe erhebliche Sicherheitsmängel im Bamf. „Nichts davon ist wahr.“

Die Prüfungen dürften allerdings noch nicht abgeschlossen sein: Im Zuge des Bamf-Skandals um unrechtmäßig ausgestellte Asylbescheide und ein Chaos innerhalb der Bremer Außenstelle der Behörde kündigten der ehemalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und sein Nachfolger, Horst Seehofer (CSU), umfassende Überprüfungen von mehr als 100.000 Fällen an.

Von RND/dpa/lf

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