Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Medien Windows 8 wird langsamer als Vorgänger angenommen
Mehr Welt Medien Windows 8 wird langsamer als Vorgänger angenommen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:12 03.01.2013
Berlin

Das neue Microsoft-System Windows 8 breitet sich nach Erhebungen von Marktforschern langsamer aus als die Vorgängerversion. In Deutschland lag der Marktanteil von Windows 8 unter den Web-Nutzern im vierten Quartal nach dem offiziellen Start am 26. Oktober laut der Webanalyse-Firma Webtrekk bei 0,56 Prozent. Der Vorgänger Windows 7 lief Ende 2009 nach der Markteinführung im Herbst bereits auf 3,3 Prozent der Computer.

„Dabei wird das Update so günstig wie nie angeboten. Möglicherweise haben die Nutzer Bedenken und sind verunsichert, ob sie einen neuen Touch-PC benötigen, um es voll zu nutzen“, mutmaßte Webtrekk-Geschäftsführer Christian Sauer am Mittwoch. Inzwischen ist Windows 7 laut Webtrekk das mit Abstand meistgenutzte PC-Betriebssystem in Deutschland mit knapp 50 Prozent Marktanteil. Insgesamt dominieren verschiedene Windows-Varianten weiterhin mit gut 87 Prozent. Apple mit seinem Mac-System OS X folgt mit 10,6 Prozent.

Auch international kommt Windows 8 deutlich langsamer voran. Nach Zahlen des Analyse-Spezialisten Net Applications lief das neue Microsoft-System im Dezember auf 1,72 Prozent der Personal Computer. Drei Jahre zuvor waren es bei Windows 7 bereits 5,8 Prozent gewesen.

Ein Grund dafür dürfte auch sein, dass die PCs viel mehr Konkurrenz durch mobile Geräte bekommen haben. Rund jeder achte Web-Zugriff in Deutschland kommt inzwischen von Smartphones und Tablets. Der Anteil der mobilen Geräte stieg vom ersten zum vierten Quartal 2012 von 8 auf 13 Prozent, wie Webtrekk ermittelte. Dabei gehen die Nutzer von Apple-Geräten deutlich öfter ins Web als die Geräte mit einem anderen Betriebssystem wie Android von Google: Rund 40 Prozent der Web-Zugriffe kommen von einem iPad-Tablet, etwa jeder vierte von einem iPhone. Auf alle Android-Geräte zusammen entfallen laut Webtrekk gut 21 Prozent des mobilen Datenverkehrs.

dpa

Der Poptitan Dieter Bohlen kritisiert die Flut der Talentschuppen im TV. Für ihn steht fest: „Am Ende werden nur zwei oder drei übrigbleiben. Der Rest geht ein wie die Dinosaurier.“

02.01.2013

Es droht wieder Ärger um „Charlie Hebdo“. Das französische Satire-Magazin hat das Leben des Propheten Mohammed in einen Comic verpackt. Proteste in der muslimischen Welt scheinen damit programmiert.

03.01.2013
Medien Rundfunkbeiträge für Behinderte - NDR will mehr Fernsehsendungen untertiteln

Behinderte Menschen müssen ab Januar erstmals Rundfunkbeiträge zahlen – der Norddeutsche Rundfunk (NDR) will parallel dazu deutlich mehr Fernsehbeiträge untertiteln. Im kommenden Jahr soll mindestens jede zweite Sendung auch für schwerhörige und gehörlose Menschen verständlich sein.

02.01.2013