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Medien Von Horror und Hoffnung - die dritte Staffel von “The Handmaid’s Tale” ist da
Mehr Welt Medien Von Horror und Hoffnung - die dritte Staffel von “The Handmaid’s Tale” ist da
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16:45 05.09.2019
Allein ihr Schauspiel lohnt das Zuschauen: Elisabeth Moss (hier bei der Präsentation des Finales der dritten Staffel von "The Handmaid's Tale" im Regency Village Theatre von Los Angeles) spielt die Rolle der Dienerin Desfred alias June überzeugend. Gänsehaut garantiert. Quelle: AP

Unterdrückung führt zu Widerstand - immer. Wie konnten die furchtbaren Herren von Gilead, des einstigen Amerikas, nur glauben, ihre ultrapatriarchalische Diktatur könne unangetastet bleiben. Der Gottesstaat, der in der Science-Fiction-Serie „The Handmaid’s Tale“ Frauen von Bildung fernhält und das Gebären Konkubinen auferlegt, ist zum Untergang bestimmt. Heldin June (oder Desfred, wie ihr Sklavenname lautet) hat die Fluchtmöglichkeit ins demokratische Kanada nicht genutzt. Ihre Freundin Emily (Alexis Bledel) hat Junes Baby über die Grenze gerettet, sie selbst bleibt. Um es dem System zu zeigen, Gilead anzugreifen.

So ist es im dritten Durchgang von „The Handmaid’s Tale“ (streambar ab 5. September bei Magenta TV) vor allem das zaghaft wachsende Einvernehmen zwischen June (Elisabeth Moss) und ihrer Herrin Serena (Yvonne Strahovski), das die Geschichte vorantreibt. Mit äußerster Vorsicht wird eine Allianz der Klassen geschlossen. Zentrale Personen wie die brutale Ausbilderin Tante Lydia (Ann Dowd) werden vielschichtiger und es wird viel Zeit darauf verwendet, die Entstehung dieser unvorstellbaren Gesellschaft nachvollziehbar zu machen.

Jeder Blick der auf Rebellion sinnenden June ist ein Genuss

Obzwar das klingt, als könne der Zuschauer damit die Langsamkeit neu entdecken, ist die Atmosphäre von erlesener Düsternis, jeder Blick von Moss ein Genuss. Als dieses Dystopia erneut mit einem unerträglichen Cliffhanger endet, ist man mehr als bereit, ihm in die (fest vereinbarte) vierte Staffel zu folgen.

Als Margaret Atwood ihr Buch „Der Report der Magd“ veröffentlichte, war ein weltpolitischer Rutsch nach Rechts unvorstellbar. Schon einmal wurde ihr Buch verfilmt - als "Die Geschichte der Dienerin" (1990) von "Blechtrommel"-Regisseur Volker Schlöndorff. Heute, fast 30 Jahre später, erscheint der Albtraum Gileads nicht mehr so unwahrscheinlich. Das scheint auch Margaret Atwood so zu sehen. Die Dichterin, die im November 80 Jahre alt wird, hat erneut zur Feder gegriffen. Am 10. September erscheint im Berlin-Verlag die Fortsetzung „Die Zeuginnen“, von der nur bekannt ist, dass sie 15 Jahre nach dem Original spielt. Was das für die Serie bedeutet? Potenziell viele, viele Staffeln.

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Von Matthias Halbig/RND

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