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22:00 13.07.2016
Foto: Pokémon-Spieler sind zum Teil so sehr in das Spiel vertieft, dass sie ihre Umgebung nicht mehr wahrnehmen. Was ist, wenn sie mit dem Kopf gegen die Ampel knallen oder auf der Suche nach kleinen Monstern das Blumenbeet der Nachbarn zertrampeln?
Pokémon-Spieler sind zum Teil so sehr in das Spiel vertieft, dass sie ihre Umgebung nicht mehr wahrnehmen. Was ist, wenn sie dann mit dem Kopf gegen die Ampel knallen oder auf der Suche nach kleinen Monstern das Blumenbeet der Nachbarn zertrampeln? Quelle: dpa
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Berlin

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erklärt:

Verletzungen durchs Spielen: Wenn ein schwerer Unfall zu gesundheitlichen oder finanziellen Folgen führt, greift die private Unfallversicherung. In der Regel sei man auch beim Spielen auf dem Smartphone versichert, erläutert der GDV. Es spiele auch grundsätzlich keine Rolle, ob man beim Spielen leichtsinnig oder gar leicht oder grob fahrlässig gehandelt habe.

Es gibt aber noch die Kfz-Haftpflichtversicherung eines Autofahrers, der einen Spieler erfasst. Grundsätzlich zahlt diese bei einem Verkehrsunfall mit einem Fußgänger. Doch: Ist dieser etwa geistesabwesend und ins Spiel versunken über die Straße gegangen, kann er unter Umständen eine Mitschuld am Unfall tragen – was die Leistungen mindern würde.

Schäden durchs Spielen: Wer ins Spiel versunken einen Schaden verursacht – ob aus Leichtsinn, Missgeschick oder Vergesslichkeit – ist durch eine private Haftpflichtversicherung abgesichert. Sie greift aber nicht, wenn der Schaden vorsätzlich angerichtet wird.

dpa/RND

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