Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Medien Umfrage: Thomas Gottschalk soll nicht mehr ins Abendprogramm
Mehr Welt Medien Umfrage: Thomas Gottschalk soll nicht mehr ins Abendprogramm
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:19 18.01.2013
Die Mehrheit der Deutschen will Thomas Gottschalk nicht mehr im Abendprogramm sehen. Quelle: dpa
Berlin

Eine neue Show für Thomas Gottschalk (62) lässt das Fernsehpublikum zum großen Teil kalt. 56 Prozent der Bevölkerung lehnt eine Rückkehr des Altmeisters auf die große TV-Bühne ab. Der ehemalige „Wetten, dass..?“-Zampano solle lieber auf eine neue Abendshow verzichten. 28 Prozent sind für seine Rückkehr ins Abendprogramm, 17 Prozent haben keine Meinung.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov zu Beginn dieser Woche im Auftrag der Nachrichtenagentur dpa durchführte. Befragt wurden 1028 Menschen. Gottschalk verhandelt nach dem Scheitern seiner ARD-Vorabendsendung und dem mäßigen Abschneiden beim RTL-„Supertalent“ zur Zeit mit dem Westdeutschen und Bayerischen Rundfunk über eine neue Abendshow.

Noch keine eindeutige Meinung haben die Leute zu Markus Lanz. Auf die Frage, ob sich der 43-jährige Tiroler nach drei „Wetten, dass..?“-Ausgaben als guter Gottschalk-Nachfolger erwiesen habe, antworteten 38 Prozent mit „nein“, 30 Prozent wiederum „ja“. 32 Prozent haben keine Meinung dazu.

Auch RTL-Chefjuror Dieter Bohlen, der in den Castingshows „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) und „Das Supertalent“ über das Wohl und Wehe der Kandidaten entscheidet, hat keinen besonders guten Stand. Immerhin sagen 37 Prozent der Befragten kurz nach dem erneuten Start von DSDS, er solle zumindest einen der Juryposten aufgeben, 33 Prozent denken, er solle in beiden Shows bleiben, 30 Prozent sind unentschieden.

Und wird im Fernsehen nun zu viel gequatscht? Jeder zweite Deutsche (49 Prozent) meint, in der ARD gebe es zu viele abendliche Talkrunden. Für „genau richtig“, nämlich fünf an der Zahl, halten 29 Prozent das ARD-Angebot, vier Prozent sagten sogar, es seien noch zu wenige Gesprächssendungen zu sehen.

An 47 Sonntagabendterminen ist in diesem Jahr in der ARD entweder ein Krimi der „Tatort“-Reihe oder vom „Polizeiruf 110“ zu sehen. Ein Overkill an Morden? Da halten sich Für und Wider die Waage. 41 Prozent finden, es herrsche ein „Tatort“-Überangebot, 40 Prozent sind nicht dieser Auffassung. Frauen und Männer sind in diesem Punkt fast einhellig derselben Meinung.

dpa

Mehr zum Thema

Werden Preise bei „Wetten, dass...?“ zu ausgiebig beworben? Laut dem „Spiegel“ sollen einige Firmen viel Geld für die Präsentation von Gewinnen bezahlt haben. Der Sender will die Vorwürfe prüfen.

13.01.2013

Der Gipfel der Alphatiere: Am heutigen Donnerstag begegnen sich Markus Lanz und Thomas Gottschalk im ZDF. Im Lanz-Spättalk lässt Gottschalk die Vergangenheit Revue passieren und gibt ein Versprechen ab.

29.11.2012

Die ARD kämpft weiter um Thomas Gottschalk. WDR-Intendantin Monika Piel will dem Entertainer die „Samstagabendbühne“ freihalten – die Gespräche mit dem Showmaster, derzeit in RTL-Diensten, dauern an.

22.11.2012
Medien US-Konzern hofft 2013 auf Wende - PC-Flaute setzt Prozessoren-Primus Intel zu

Die PC-Verkäufe sinken und damit hat auch Prozessoren-Primus Intel ein Problem. Im laufenden Jahr hofft der US-Konzern aber auf die Wende – auch dank neuer Produkte.

18.01.2013

Und wieder hat sie es geschafft. Ein Sünder bittet um Absolution. Millionen werden dabei zusehen. Und sie? Wird gnädig Milde walten lassen, wie immer, vielleicht auch ein bisschen weinen, denn das ist ihr Beruf. Nun singen sie wieder, die gefallenen amerikanischen Helden. Die Welt spricht über Lance Armstrong. Und sie spricht über Oprah Winfrey.

Imre Grimm 17.01.2013

Wann wird aus einer natürlichen Begeisterung für Online-Medien eine problematische Internetsucht? Das fragen sich auch viele besorgte Eltern, deren Kinder stundenlang am Computer surfen. Eine europaweite Studie gibt neue Einblicke.

17.01.2013