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Medien Top-Quoten bei Olympia für ARD/ZDF
Mehr Welt Medien Top-Quoten bei Olympia für ARD/ZDF
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12:29 12.08.2012
ARD und ZDF haben bei der Übertragung der Olympischen Spiele Top-Quoten erzielt. Quelle: dpa
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London

Der Kampf um Olympia-Gold hat ARD und ZDF einen goldenen August beschert. Dank der guten Quoten für den TV-Marathon aus London hängten die öffentlich-rechtlichen Sender die private Konkurrenz in der Monatswertung deutlich ab. Am Sonntag führten ZDF (17,0 Prozent) und ARD (15,4) das Ranking deutlich vor RTL (9,5) an - kein Wunder, dass die Verantwortlichen bereits vor dem letzten Wettkampftag eine „rundum positive“ Bilanz zogen.

„Die Zusammenarbeit mit dem ZDF bei der gemeinsamen Infrastruktur war hervorragend und intensiv wie nie, was Kosten gespart hat. Im Vergleich zu Peking 2008 haben unsere Angebote deutlich mehr Menschen erreicht“, erklärte NDR-Intendant Lutz Marmor. Vor dem Abschluss-Wochenende hatten die TV-Forscher Durchschnittszahlen von 3,59 Millionen (ZDF) und 3,33 Millionen (ARD) ermittelt. Vor vier Jahren war das ZDF in Peking nur auf 1,81 Millionen Zuschauer gekommen. Damals fielen etliche wichtige Entscheidungen wegen der Zeitverschiebung allerdings schon zur deutschen Mittagszeit.

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Der Olympia-Fan auf dem Sofa pickte sich bei den mehrstündigen Übertragungen geschickt die Höhepunkte heraus. Bis zu 10,30 Millionen Zuschauer verfolgten den spektakulären Sieg des Diskuswerfers Robert Harting - das war Olympia-Rekord. „Die Mischung mit Höhepunkten aus nationaler und internationaler Sicht hat funktioniert“, erklärte ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz zu dem Sendekonzept. Bei einem Überangebot von zeitgleichen Wettkämpfen läge es in der Natur der Sache, dass man es nicht allen Zuschauern Recht machen könne.

Auch Eurosport war mit Spitzenwerten von 1,1 Millionen Zuschauern in Deutschland zufrieden. Der Spartensender, der täglich 24 Stunden Olympia im Programm hatte, weist nach eigenen Angaben grundsätzlich nur ganze Sendungen über mehrere Stunden aus. „Das hat natürlich niedrigere Durchschnitts-Reichweiten zur Folge“, erläuterte Kommunikations-Direktor Werner Starz.

Neben den Übertragungen im klassischen Fernsehen liefen auch die Online-Angebote von ARD/ZDF gut. Die sechs parallel gesendeten Livestreams wurden mehr als 30 Millionen Mal genutzt, mehrmals brach jedoch die Technik zusammen.

„Die Entscheidung, von den Digitalkanälen auf Livestreams im Internet zu setzen, hat nicht nur Geld gespart, sie kam auch beim besonders sportinteressierten Publikum gut an“, sagte ARD-Teamchef Walter Johannsen. „Trotz des Ansturms der User, den wir so nicht erwartet hatten, hat sich unser System als weitgehend stabil erwiesen. Das alles ermutigt uns, diesen Weg auch in Zukunft weiter zu beschreiten.“ 

dpa

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