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Mehr Welt Medien Schwere Sicherheitslücke bei Java und Flash
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23:37 10.01.2013
Unerwünschte Angreifer können über Sicherheitslücken bei Java und im Flash Player Zugriff auf fremde Computer bekommen. Quelle: dpa (Symbolfoto)
Hannover/Bonn

Schon wieder ist eine gefährliche Sicherheitslücke bei Java entdeckt worden. Betroffen ist die aktuelle Version 7, berichtet „Heise Security“. Angreifer können durch die Lücke und über eine manipulierte Webseite Trojaner und andere Schädlinge auf fremde Rechner schmuggeln.

So deaktivieren Sie das Java-Plugin in Ihrem Browser:

Java-Plug-in beim Firefox deaktivieren

Java-Plug-in Apple-Browser Safari deaktivieren

Plug-ins bei Googles Browser Chrome deaktivieren

Chrome kann unter „Erweiterte Einstellungen“ übrigens nur alle Plug-ins auf einmal blockieren. Wer mit dem Internet Explorer surft, sollte das Programm in der Systemsteuerung lieber komplett deinstallieren: Der Browser von Microsoft kann das Plug-in nach Angaben der Sicherheitsexperten nicht zuverlässig abschalten. "Heise Security" bietet eine Testseite an, auf der angezeigt wird, ob Java aktiviert ist.

Java, ursprünglich von Sun Microsystems entwickelt und seit der Übernahme von Oracle vertrieben, gilt Experten als aktuell beliebteste Angriffsfläche für Cyberkriminelle. Auf Java entfallen demnach die Hälfte aller Attacken, die mit Hilfe einer Schadsoftware Schwachstellen in Programmen ausnutzen.

Auch beim Flash Player könnten Angreifer über eine Schwachstelle theoretisch eigenen Code auf einem Rechner ausführen, deren Besitzer eine manipulierte Webseite oder E-Mail öffnet. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät daher, so schnell wie möglich das Update auf die aktuelle Version 11.5.502.146 zu installieren. Welche Version gerade auf einem Rechner läuft, zeigt die Adobe-Webseite an.

dpa/frs/sag

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