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Medien Schutzengel für Urlauber in Not
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14:11 09.01.2013
Am Donnerstag sendet RTL die erste von vier neuen Folgen der Krimireihe „IK1 - Touristen in Gefahr“ mit dem Ermittlerteam Florian Blessing (Tobias Oertel) und Nadia Hansen (Eva-Maria Grein von Friedl). Quelle: dpa
Berlin

Entführt, überfallen, beraubt - immer wieder erleben deutsche Urlauber im Ausland einen Alptraum. Das ist ein guter Stoff für eine Actionserie, dachten sich offensichtlich die Drehbuchschreiber bei RTL. Recht haben sie. Der Pilot zu der neuen Reihe „IK1 - Touristen in Gefahr“ holte beim begehrten Publikum der 14- bis 49-Jährigen im Jahr 2011 einen guten Marktanteil. Am Donnerstag (20.15 Uhr) flimmert nun die erste von vier neuen Folgen über die Mattscheibe. Es geht um dramatische Fälle in Südostasien.

Das Ermittlerteam Florian Blessing und Nadja Hansen arbeitet für eine besondere Dienststelle im Bundeskriminalamt, die Deutschen im Ausland aus der Patsche hilft, das IK1. Die Fälle führen sie zu exotischen Orten am anderen Ende der Welt. Heraus kommt also eine wilde Mischung zwischen RTL-Action und dem ZDF-„Traumschiff“.

Die Serie startet in Hongkong. Völlig verstört und nur mit einer Unterhose bekleidet wankt ein Deutsch sprechender Mann (Jürgen Tarrach) durch die Stadt. Auch die höfliche Hongkonger Polizei bekommt nichts aus dem dicken Mann heraus. „Ich weiß meinen Namen nicht. Was ist denn nur los? Hier sind ja lauter Chinesen.“ Blessing (Tobias Oertel, „KDD“) und Hansen (Eva Maria Grein von Friedl, „Kreuzfahrt ins Glück“) fliegen ein und treiben die Ermittlungen schnell voran - wenn sie nicht gerade miteinander flirten.

Ein Abdruck eines Jetons am Gesäß des Unbekannten führt das ungleiche Paar in die berüchtigte Glücksspiel-Hochburg Macao. Dort scheint der Mann ohne Identität schon viel Geld verloren zu haben. Dann geschieht plötzlich ein Mordanschlag, der Schützling der Ermittler taucht unter. Eine Spur führt die BKA-Leute zur brutalen Chinesen-Mafia. Doch die deutschen Beamten sind ebenfalls nicht zimperlich. Da bekommen Gangster auch mal Shaolin-Tritte zu spüren.

Die Abteilung „internationale Koordinierung“ (IK) gibt es übrigens wirklich. 2005 wurde sie vom Bundeskriminalamt eingerichtet - wegen der erheblichen Bedrohung durch den internationalen Terrorismus und der wachsenden globalen Vernetzung der organisierten Kriminalität.

Weltweit arbeiten mehr als 60 Verbindungsbeamte in fast 50 Ländern. „Sie kommen dann zum Einsatz, wenn Deutsche als Opfer oder Täter im Ausland in schwere Verbrechen verwickelt werden“, erläutert RTL. „Für Deutsche, die unschuldig eines Verbrechens beschuldigt werden, sind sie oft die einzige Hoffnung.“ Weitere Folgen der Serie - jeweils donnerstags - spielen in Malaysia, Laos und Kambodscha.

dpa

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