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Medien Peer Kusmagk: "Dschungelcamp ist ein Teil meines Lebens"
Mehr Welt Medien Peer Kusmagk: "Dschungelcamp ist ein Teil meines Lebens"
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00:15 13.01.2013
Bei einem Treffen aller Dschungelkönige wäre er dabei: Peer Kusmagk. Quelle: dpa
Berlin

Peer Kusmagk blickt auf die sechste Staffel von "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" voraus. Elf neue Kandidaten bewerben sich ab Freitag bei RTL für die für manche zweifelhafte Auszeichnung als Dschungelkönig.

Haben Sie noch Spaß daran, über den Dschungel zu reden? Verfolgen Sie das noch aktiv?

Ich rede da gern drüber. Es ist ein Teil meines Lebens, an den ich mich sehr gern erinnere. Vor allem nach dem Sieg ist es spannend, auch von außen zuzugucken. Es ist nicht so, dass ich meinen Zeitplan danach aufstelle. Aber gerade in Sachen Gruppendynamik ist es interessant zu sehen, wie es anderen ergeht. Da war die letzte Staffel fast etwas enttäuschend. Dieses Jahr sehe ich großes Konflikpotenzial.

Wie lange dauerte der Hype nach dem Dschungel an?

Es hat ein Jahr gedauert, bis sich Normalität einstellte. Wir hatten auch enorm hohe Quoten, Menschen sprachen mich danach mit „Königliche Hoheit“ an. Ich sage immer, der Dschungelkönig ist Mischung aus Bundespräsident und Karnevalsprinz. Aber ich bin ein bodenständiger Typ und mir war klar, dass das nicht so bleibt. Ich kümmere mich um meine Hauptarbeit: mein Restaurant, meine Bar, meine Radioshow.

RTL hat einen sehr jungen Kandidaten. Joey Heindle aus „Deutschland sucht den Superstar“ ist 19 Jahre alt. Ein gutes Alter fürs Camp?

Ich würde keinem Menschen auf diesem Planeten wünschen, dass nach der Pubertät das Dschungelcamp die nächste große Prüfung ist. Wirklich keinem. Das ist für eine junge Seele auch nicht gut, die psychische Belastung ist einfach zu hoch. Vor einem Jahr hätte er quasi noch seine Mutter fragen müssen! Er gerät da in eine Medienmaschinerie, mit der er sicher noch gar nicht umgehen kann.

Helmut Berger dagegen wirkt schon vorher instabil.

Bei Helmut Berger frage ich mich, ob diese Aussetzer nicht teilweise inszeniert sind. Ich glaube persönlich, dass viele der Pöbeleien bei hohem Bewusstsein stattfinden. Einfach, weil der Mann so irre viel erlebt hat und sich sonst langweilt. Die Aufregung sucht er sich jetzt, mit Geschrei, dem Manischen.

Arno Funke erpresste Karstadt. Sollte er die Bühne des Camps bekommen?

Naja, man muss das in Verhältnis setzen. Im Volk hatte er damals wegen seiner schlitzohrigen Art viele Sympathien. Die Taten waren unstrittigerweise falsch. Die Justiz hat eine hohe Strafe ausgesprochen, jetzt ist Resozialisierung. Das ist in Ordnung.

Würden Sie an einer All-Star-Staffel mit allen Königen teilnehmen? Oder unter normalen Bedingungen noch einmal?

Wenn es wirklich irgendwann ein Königstreffen geben würde, könnte ich mir das vorstellen. Ansonsten, unter normalen Umständen, lassen Sie mich kurz überlegen... Nein! Man kann das Erlebte sowieso nicht reproduzieren. Dazu leben Zuschauer wie Prominente zu sehr davon, dass man überhaupt nicht weiß, was einen erwartet. Das ist keine Scripted-Reality-Soap oder so. Ich würde mich da gar nicht wieder so reinfallen lassen können. Wenn aber alle bei einem Königstreffen auf dem gleichen Stand wären, hätte das wieder eine besondere Dynamik.

Von Sebastian Scherer

Zum sechsten Mal schickt RTL B- und C-Promis in den Dschungel. Am Freitag beginnt die neue Staffel "Ich bin ein Star, holt mich hier raus". Die Ex-Sieger Ross Anthony und Peer Kusmagk blicken im Interview voraus auf die Show.

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