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08:33 16.10.2014
Mehmet Özakin (Erol Sander) auf Verbrecherjagd.
Mehmet Özakin (Erol Sander) auf Verbrecherjagd. Quelle: Ursula Düren
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Bisher lief die erfolgreiche Krimireihe „Mordkommission Istanbul“ stets nach bewährtem Muster. Die neue, vielschichtigere Folge „Die zweite Spur“ jedoch ist ein gutes Beispiel dafür, wie man sich – im Gegensatz etwa zu den Donna-Leon-Verfilmungen aus Venedig – eben nicht auf einem eingeübten „Erfolgsrezept“ ausruhen muss.

Der Film beginnt mit einer eindrucksvollen Kamerafahrt über einen Park. Die Kamera folgt einer Joggerin, die einen Toten entdeckt. Später stellt sich heraus, dass der Mann das Wachpersonal im archäologischen Museum geleitet hat. Umgehend stößt Kommissar Mehmet Özakin (Erol Sander) im Umfeld des Wächters auf mehrere Menschen, die unterschiedlichste Motive hätten.

„Mordkommission Istanbul“ hat dank des vergleichsweise exotischen Istanbuls ohnehin faszinierende Bilder zu bieten, aber die Arbeit des Kameraduos René Richter und Nathalie Wiedemann stellt die bisherigen Filme in den Schatten. In dem Archäologiemuseum wird eine Ausstellung über frührömische Siedlungen vorbereitet, was die Bilder geheimnisvoll erscheinen lässt.

Aber auch die üblichen Impressionen des Stadtbildes erfolgen auf besondere Weise. Einige der Zwischenschnitte sind mit Farbfilter fotografiert, bei anderen resultiert der Reiz aus der Komposition von Licht und Schatten. Diese Handschrift wird nicht zuletzt mit dem Wechsel des Regisseurs zusammenhängen: Michael Kreindl hat sieben Beiträge der bislang neun Filme gedreht; Nummer zehn ist von Thorsten Schmidt.

Mordkommission: Istanbul:
Die zweite Spur“
ARD | Donnerstag, 20.15 Uhr

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