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Medien Microsoft-Tablet wird keine günstige iPad-Konkurrenz
Mehr Welt Medien Microsoft-Tablet wird keine günstige iPad-Konkurrenz
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22:12 16.10.2012
Kein günstiger Konkurrent: Microsoft will sein Surface-Tablet preislich dem iPad annähern. Quelle: dpa
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New York

Microsoft wird sein erstes eigenes Tablet Surface entgegen früheren Gerüchten ungefähr so teuer wie Apples iPad und nicht deutlich billiger verkaufen. Der Preis für die günstigste Version des Geräts wird wie bei Apple bei 499 Dollar in den USA liegen. Allerdings soll es bei Microsoft dafür 32 Gigabyte Speicher statt der 16 GB beim billigsten iPad geben sowie einen etwas größeren Bildschirm. Das Surface kommt mit dem Start des neuen Microsoft-Betriebssystems Windows 8 am 26. Oktober auf den Markt.

Microsoft bestätigte die Preise am Dienstag, nachdem die Angaben zunächst für kurze Zeit auf einer Microsoft-Webseite auftauchten. Für 599 Dollar gibt es demnach das Surface-Tablet samt Tastatur „Touch Cover“, die auch als Schutzhülle fungiert für weitere 100 Dollar wird der Speicher auf 64 Gigabyte aufgestockt. Windows-Chef Steven Sinofsky pries die Preise vor US-Reportern als „großartigen Deal“, berichtete das Blog „All Things D“.

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In den vergangenen Monaten hatte es Gerüchte gegeben, Microsoft wolle das Surface deutlich billiger verkaufen, für 299 oder sogar nur 199 Dollar. Das ist der Preis, für den Amazon sein kleineres Tablet Kindle Fire HD verkauft. Allerdings räumt der weltgrößte Online-Einzelhändler auch offen ein, dass dieser Preis in Nähe der Produktionskosten liegt und er das Geld mit der Zeit durch den Verkauf von Büchern, Musik oder Filmen wieder einspielen will. Das günstigste Apple-Tablet ist in den USA das iPad 2 für 399 Dollar, das aktuelle Modell iPad 3 gibt es ab 499 Dollar.

Mit dem Surface wagt sich Microsoft erstmals selbst in das Geschäft mit Computer-Hardware vor. Bisher überließ der weltgrößte Software-Konzern das den Herstellern und beschränkte sich weitgehend auf die Rolle des Software-Lieferanten. In der IT-Branche wird mit Spannung beobachtet, wie sich der Vorstoß auf das Verhältnis der Partner auswirkt.

dpa/sag

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