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Medien Mehr Action für Matula
Mehr Welt Medien Mehr Action für Matula
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21:12 04.06.2009

Mit spannenderen und härter erzählten Geschichten, mehr Action, einer zeitgemäßeren Bildsprache und Stars in den Episoden-Hauptrollen wie Uschi Glas, Christoph M. Ohrt oder Sonja Kirchberger soll die Serie rund um den knorrigen Privatermittler Matula nach 28 Jahren erfolgreicher Laufzeit künftig auch jüngere Zuschauer ansprechen.

Es reiche heutzutage einfach nicht aus, sich auf hohen Bekanntheitsgrad und Beliebtheit zu verlassen, begründet Nadja Grünewald vom ZDF die Veränderung: „Gerade im Hinblick auf die jüngeren Zielgruppen ist es unabdingbar, das Konzept zu modernisieren.“ Wie das genau aussieht, davon kann sich der Zuschauer von Freitag an überzeugen, wenn die erste der neuen Folgen von „Ein Fall für zwei“ gezeigt wird.

Tatsächlich kommt der Klassiker deutlich frischer und zeitgemäßer daher, wie die heutige Folge „Das Ultimatum“ beweist. In ihr bekommen es Privatdetektiv Matula (Claus Theo Gärtner) und Rechtsanwalt Markus Lessing (Paul Frielinghaus) mit der gewaltsamen Entführung der schwangeren Unternehmergattin Viola Heidegger (Aglaia Szyszkowitz) zu tun. Der spannende Krimi, in dem die Skyline der Bankenmetropole Frankfurt mit Aufnahmen aus der Luft immer wieder schön in Szene gesetzt wird, bietet jede Menge Action und überzeugt mit einer deutlich hochwertigeren und attraktiven Bildsprache. Anders als in den früheren Fällen, die relativ lieb- und einfallslos heruntergefilmt wurden, gibt es jetzt einen Wechsel zwischen langsamen Bildfolgen und schnellen Schnittsequenzen, suggestive Kamerafahrten und stellenweise sogar eine ausgeklügelte Farbdramaturgie. Außerdem steht mit dem Kaffeehausmagnaten Wolf Heidegger (Jan Gregor Kremp) eine Figur im Zentrum des Geschehens, die sich einem simplen Gut-Böse-Schema entzieht – keine Selbstverständlichkeit für die Reihe.

Altgediente Fans von „Ein Fall für zwei“ müssen jedoch keine Bange haben, denn an den bewährten Grundpfeilern des Klassikers wurde nicht gesägt: Matula ist nach wie vor der knorrige Schnüffler und Sturkopf, der sich unerschrocken und mit einem gehörigen Maß an Bauernschläue in jedem Milieu zurechtfindet, sei es in den finsteren Rotlichtbars im Bahnhofsviertel, in gläsernen Bankentürmen, heruntergekommenen Kneipen oder den feinen Vorortvillen der Schönen und Reichen. Dagegen sieht der amtierende Anwalt – der von Paul Frielinghaus gespielte nüchtern-sympathische Markus Lessing ist bereits der vierte Partner Matulas – immer etwas blass aus. Diese Grundkonstellation der beiden Hauptfiguren gehört jedoch unabdingbar zur beliebten ZDF-Krimireihe, der die längst überfällige Modernisierung sichtlich gutgetan hat.

von Martin Weber

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