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Medien Maybrit Illner moderiert ZDF-„heute-journal“
Mehr Welt Medien Maybrit Illner moderiert ZDF-„heute-journal“
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17:06 02.08.2010
Moderiert ab September das ZDF-„heute-journal“: Maybrit Illner.
Moderiert ab September das ZDF-„heute-journal“: Maybrit Illner. Quelle: dpa
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Maybrit Illner (45) wird neben ihrer wöchentlichen Polit-Talkrunde künftig auch das ZDF-„heute-journal“ moderieren. Sie übernimmt von 4. September an die Nachfolge von Steffen Seibert, der Sprecher der Bundesregierung wird. Illner ergänzt das Team der Hauptmoderatoren Claus Kleber und Marietta Slomka; sie werde etwa 40 Sendungen pro Jahr präsentieren, teilte das ZDF am Montag in Mainz mit. Die ZDF-Gesprächssendung „Maybrit Illner“ wird weiterhin am Donnerstagabend um 22.15 Uhr im Programm stehen.

Gleichzeitig verkündete der öffentlich-rechtliche Sender eine weitere Personalie: Der bisherige Leiter des ZDF-Studios Washington, Matthias Fornoff, wird neben Petra Gerster Hauptmoderator der „heute“-Sendung um 19.00 Uhr. Der 46-Jährige hatte im Anschluss an ein ZDF-Volontariat zunächst als Korrespondent aus Berlin berichtet. Nach leitenden Stationen im Landesstudio Brandenburg und als Chef vom Dienst in der Chefredaktion wechselte er 2007 in die USA.

„Matthias Fornoff bringt mit seiner internationalen Erfahrung unter anderem auch eine besondere Kompetenz in Sachen Globalisierung, Bewältigung der Finanzkrise und das transatlantische Verhältnis ein“, sagte ZDF-Chefredakteur Peter Frey laut einer Mitteilung. Illner werde als „Deutschlands Talk Lady Nummer 1“ vor allem mit ihren Interviews Akzente setzen.

Die 45-Jährige war nach einer Karriere beim DDR-Fernsehen 1992 als Moderatorin des „Morgenmagazins“ zum ZDF gekommen. Seit 1999 präsentiert sie ihre eigene politische Gesprächssendung, die zunächst „Berlin Mitte“ und seit 2007 „Maybrit Illner“ heißt.

„Ich habe ja im Morgenmagazin schon moderiert und auch Beiträge gemacht. Insofern ist es tatsächlich an 40 Tagen im Jahr so was wie „Zurück in die Zukunft“ für mich. Nur auf höchstem Niveau“, sagte Illner nach Angaben des ZDF. Die neue Zusammenarbeit mit Kleber und Slomka sei „nicht nur eine Freude, sondern tatsächlich eine echte Ehre“.