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16:01 08.11.2016
Musste beim Telefonjoker improvisieren: Günther Jauch (links) mit Kandidat Sascha Vespermann bei „Wer wird Millionär?“ am 7. November. Quelle: RTL
Köln

Kögl wollte bei der 8000-Euro-Frage („Was ist das Besondere bei den Medaillen der Paralympischen Spiele in Rio?“) seinen Telefon-Joker anrufen. Doch das Studio-Telefon geht nicht. Moderator Günther Jauch nimmt schon an, der Telefon-Joker sei nicht zu Hause, als ihm der Aufnahmeleiter von dem Defekt berichtet. Jauch lässt sich ein Mobilteil reichen und macht das beste aus der Situation: „Das Tollste ist: Wir machen hier Steinzeit-Fernsehen. Sie werden gerade nicht über Telefon groß eingespielt. Ich hab jetzt ein kleines Handy hier, und versuche, dass wir Sie über mein kleines Bord-Mikrofon alle hören“, sagt er zum Telefon-Joker.

„Kinder, habt ihr einen Vollvogel?“

Technisch klappt alles, doch der Mann weiß die Antwort auch nicht. Kögl zieht den 50:50-Joker, entscheidet sich dann für die richtige Antwort (rasseln beim Schütteln). Jauch hat das Telefon mittlerweile in eine Tasche seines Jacketts gesteckt und unterhält sich mit Kögl, als es unvermittelt klingelt. „Jetzt ruft mich einer auf dem Handy hier an. Kinder, habt Ihr einen Vollvogel?“ Der „Vollvogel“ heißt Ronny, merkt offensichtlich, dass er live ist und schweigt erstmal. Doch Jauch erkennt seine Stimme und fordert Ronny auf, zu sprechen. Der teilt lapidar mit, er habe die Röhre in Jauchs Garderobe gewechselt. Jauch reagiert spontan: „Ach so, weil das auch nicht funktionierte da oben ...“

„Ich sollte jetzt immer ein Handy mit in die Sendung nehmen“

Gerade will der Moderator wieder das tun, wofür er bezahlt wird – moderieren, da klingelt es erneut. Und wieder ist es Ronny: „Ich wollte eigentlich den Franz haben. Aber der hat die Rufumleitung noch drin.“ Jauch kurz: „Der Franz sitzt oben im ersten Stock. Aber das Wichtigste ist, dass meine Röhre in der Garderobe wieder geht.“ Kandidat und Moderator nehmen die skurrile Situation mit Humor. „Ich sollte jetzt immer ein Handy mit in die Sendung nehmen. Man ist ja sonst vom Leben voll abgeschnitten“, sagt auch, setzt zur nächsten Frage an – und kommt nicht weit. Denn erneut klingelt das Telefon. Jetzt ist auch Jauch sichtlich konsterniert. „Das gibt’s doch nicht …“ Diesmal meldet sich eine Dame vom Empfang. „Ich wollte das Licht unter dem Glasdach anmachen und nur dem Herrn Konrad Bescheid sagen“, kichert sie. Jauch. „Machen Sie gern das Licht an. Ich richte es dem Franz aus.“

Und dann ruft Franz an, weil er sein Telefon sucht ...

Als Jauch wieder auf seinem Stuhl sitzt, erhält er via Monitor die Nachricht, dass der Aufnahmeleiter nun sein Telefon abholen wolle. Der Moderator macht einen launigen Gegenvorschlag. „Wozu? Wozu? … Ist doch eigentlich eine billige Sendungsidee: Man setzt sich mit dem Handy in die Show und wartet, wer anruft.“ Nun geht die Sendung tatsächlich ordnungsgemäß weiter. Kandidat Kögl verwachst bei der 16.000-Euro-Frage, geht mit 500 Euro nach Hause. Der nächste Kandidat Sascha Vespermann sitzt bereits auf dem Stuhl, als es erneut klingelt ... Franz persönlich ist dran, weil er sein Telefon sucht. Günter Jauch dankt ihm für alle Bemühungen – und „Wer wird Millionär?“ ist um eine denkwürdige Sendung reicher.

Von RND/dk

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