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Medien Jugendliche verraten zu viel Privates im Internet
Mehr Welt Medien Jugendliche verraten zu viel Privates im Internet
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16:24 08.02.2011
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Intime Videos, sexuelle Vorlieben oder diskriminierende Handyfotos: Wenn Jugendliche im Internet unterwegs sind, zeigen und verraten sie häufig viele persönliche Dinge. Ein Drittel der jungen Internetnutzer schütze seine Privatsphäre nicht ausreichend, sagte der Direktor der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM), Andreas Fischer, anlässlich des „Safer Internet Day“ am Dienstag. Vor allem Lehrer sollen die jungen Leute künftig verstärkt auf Gefahren im Internet und in sozialen Netzwerken hinweisen - und müssen dafür oft selber erst geschult werden. Die NLM wirbt daher bei den Schulen für den kostenlosen Einsatz seiner Multimediamobile.

Sicherheit im Internet müsse genauso ernst genommen werden wie Verkehrserziehung, sagte Fischer. „Jede Jugendsünde bleibt für immer sichtbar“. So könnten zum Beispiel peinliche Fotos in sozialen Netzwerken zu Nachteilen bei der späteren Arbeitssuche führen.

Sechs NLM-Mitarbeiter sind inzwischem mit Multimediamobilen in ganz Niedersachsen zu Schulungen unterwegs. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf den Schutz von persönlichen Daten in sozialen Netzwerken gelegt werden. Es wird aber auch gezeigt, wie Wikis, Blogs oder Videos kreativ in den Unterricht eingebunden werden können.

dpa

Imre Grimm 07.02.2011
07.02.2011