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Medien Iranischer Minister fordert Zugang zu Facebook
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10:46 15.11.2013
Ein iranischer Minister fordert die Freigabe von Facebook im Iran.
Ein iranischer Minister fordert die Freigabe von Facebook im Iran. Quelle: dpa
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Teheran

Facebook und Twitter sind im Iran gefiltert und deren Nutzung verboten. Das islamische Establishment wertet diese Netzwerke als Spionageapparate der USA und eine Mitgliedschaft als Sünde. Dennoch nutzen schätzungsweise mehr als 20 Millionen Iraner die beiden Netzwerke. Um eine technische Blockade auszuhebeln, nutzen die Anwender einen Datentunnel (Virtual Private Network, VPN).

Seit der Wahl Hassan Ruhanis zum Präsidenten wird der freie Zugang zu den Netzwerken geprüft. Ruhani selbst twittert über einen Vertrauten, sein Außenminister Mohammed Dschawad Sarif postet regelmäßig auf Facebook. Ein Ende der Filterung beider Netzwerke wäre nicht nur ein innenpolitischer Erfolg für den gemäßigten Präsidenten, sondern auch der Beginn eines kulturellen Kurswechsels im Iran.

dpa

15.11.2013
14.11.2013
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