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Medien Instagram rudert zurück: Nutzerfotos werden doch nicht verkauft
Mehr Welt Medien Instagram rudert zurück: Nutzerfotos werden doch nicht verkauft
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10:30 19.12.2012
Kommando zurück: Nach Protesten im Internet will Instagram nun doch keine Nutzerfotos verkaufen. Das Ganze sei lediglich ein Missverständnis. Quelle: dpa
New York

Die neuen Nutzungsbedingungen von Instagram sollen daher noch einmal überarbeitet werden, kündigte der Fotodienst an. In der überarbeiteten Fassung solle ausdrücklich festgeschrieben werden, dass Instagram die von den Nutzern hochgeladenen Fotos nicht zu verkaufen plane. Befürchtungen, dass Instagram-Bilder in Werbeanzeigen auftauchen könnten, seien überdies übertrieben. „Wir haben keine solchen Pläne und werden deswegen die Formulierung entfernen, die diese Frage aufkommen ließ“, erklärte Instagram-Mitgründer Kevin Systrom in einem Blogeintrag.

Zu den Protesten der Instagram-Nutzer hatte vor allem ein Punkt in den neuen Regeln geführt, laut dem Instagram Bilder und andere Daten der Nutzer Werbetreibenden zu Verfügung stellen und dafür abkassieren wolle. Dieser Passus sei aber missverstanden worden, erklärte Systrom. Es sei lediglich gemeint gewesen, dass ein Nutzer zum Beispiel sehen könne, welche seiner Freunde die Fotos einer bestimmten Firma bei Instagram abonniert hätten. „Es ist unser Fehler, dass die Formulierungen verwirrend sind“, betonte er.

Instagram ist eine der führenden Fotoplattformen im Netz, nach jüngsten Angaben wird der Dienst von mehr als 100 Millionen Menschen genutzt. Nach Veröffentlichung der neuen Regeln verbreitete sich im Internet wie ein Lauffeuer die Deutung, dass Instagram plane, Nutzerfotos zu verkaufen. Viele Anwender reagierten empört und kündigten an, ihre Konten löschen zu wollen.

Die nach Angaben von Instagram fehlerhafte Interpretation der neuen Nutzungsbedingungen erschien allerdings plausibel: Vor gut drei Jahren hatte bereits das Online-Netzwerk Facebook, zu dem Instagram gehört, eine ähnliche Aktion geplant. Seinerzeit sollten neue Regeln Nutzer des sozialen Netzwerks dazu zwingen, Facebook das Recht einzuräumen, alle hochgeladenen Inhalte zu Werbezwecken zu verwenden. Die Nutzer rebellierten auch damals – und Facebook verzichtete letztlich auf diese Neuerung.

Von Sascha Aust (mit dpa)

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