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Medien Hannovers Stimmen bei „The Voice“
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19:30 23.10.2013
Von Sonja Fröhlich
Tabea Elkarra aus Hannover und Holger Brokmann aus Garbsen starten bei „The Voice of Germany“. Quelle: Sat.1
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Hallo, Holger Brokmann!

Sie sind 40 Jahre alt, Versicherungskaufmann und Vater von Zwillingen. Was treibt Sie zu einer Castingshow?
Meine Frau hat mich heimlich angemeldet. Sie sagte: „Wir fahren mal nach Berlin“ – und da saß ich dann drin in der Kiste. Ich selbst wäre nie auf die Idee gekommen. Ich bin eigentlich nicht der Typ für eine Castingshow mit all den jungen Typen, die hemmungslos und singend über die Flure laufen. Bei „The Voice“ hat es dann doch Spaß gemacht.

Wie haben Sie die Castings erlebt?
Als man mir mitgeteilt hat, es geschafft zu haben, war ich echt stolz. Da wollten schließlich 13 000 Leute hin. Unter denen, die es geschafft haben, hat sich eine echte Kameradschaft entwickelt. Ich habe auch musikalisch einen riesigen Schritt gemacht – und auch Blut geleckt. Ich werde auf jeden Fall wieder mehr Musik machen.

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Wie kommen Sie überhaupt zur Musik?
Musik ist mein Hobby. Ich hatte nie Gesangsunterricht. Mit Anfang 20 habe ich mit Freunden eine erste Band gegründet. Später war ich bei Blackstage Sänger, mit dem „Sommersong“ hatten wir einen ersten Hit und sogar einen Plattenvertrag. Auf der Expo 2000 haben wir in der Beatbox zusammen mit Nina Hagen gespielt. Dann musste ich mich entscheiden und wollte meinen Job nicht aufgeben. Seitdem bin ich nur noch auf privaten Feiern aufgetreten.

Wie haben Sie sich auf Ihren ersten Auftritt – er wird am Freitag, 1. November, um 20.15 Uhr auf SAT.1 ausgestrahlt – vorbereitet?
Damit ich meine Familie nicht störe, habe ich mich jede freie Minute ins Auto verzogen – und dort geübt. Ich habe mir „Army of Two“ von Olly Murs ausgesucht. Das singe ich aber rockiger. Man sollte aber keine große Tanzperformance erwarten, das wäre bei mir eine Legende. Die meiste Zeit habe ich die Augen zu.

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Hallo Tabea Elkarra!

Sie sind 25 Jahre alt und Studentin an der Musikhochschule Hannover. Was treibt Sie zu einer Castingshow?
Ich habe mich dort selbst beworben. Das ist schon mein zweiter Anlauf. Bei dieser Show steht die Stimme im Vordergrund – das hat mich gereizt.

Wie haben Sie die Castings erlebt?
Ich bin eigentlich meine eigene Managerin, Bookerin und Songwriterin – das mache ich auch gern. Aber bei den Castings war ich glücklich, einfach mal nur Sängerin zu sein. Und es ist cool, mit so einer Megaband zu spielen. In der Jury sitzen etablierte Künstler, da sauge ich alles auf. Hinter den Kulissen habe ich viele Leute kennengelernt, die sehr talentiert sind. Einige Mädels sind mir ans Herz gewachsen. Neid ist kein Thema.

Wie kommen Sie überhaupt zur Musik?
Ich habe mit acht Jahren Klavier- und mit 15 Jahren Gesangsunterricht bekommen. Schon früh habe ich angefangen, eigene Songs zu schreiben. Nach dem Abitur wusste ich, dass ich nur eins will: Musik machen. Im letzten Jahr habe ich ein halbes Jahr an der Los Angeles Music Academy studiert. Das war eine wertvolle Zeit. In Hannover habe ich jetzt meine eigene Band. Wir haben dieses Jahr gut 25 Auftritte. Nächsten Donnerstag spielen wie etwa im „GIG“ in Linden.

Wie haben Sie sich auf Ihren ersten Auftritt bei „The Voice“ – er wird heute Abend um 20.15 Uhr auf PRO7 ausgestrahlt – vorbereitet?
Ich singe „Somehow“ von Joss Stone. Das ist eine Bluesnummer, die am besten zu meiner Stimme passt und viele Facetten zeigt. Die lief bei mir jeden Tag auf meinem MP3-Player rauf und runter. Ich habe mich auch damit auseinandergesetzt, welche Performance für mich die richtige ist. Wenn man sich bewegen kann, sollte man es auch tun.

Die Interviews führte Sonja Fröhlich

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