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Medien So trauert das Netz um Guido Westerwelle
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16:43 18.03.2016
Der ehemalige Außenminister Guido Westerwelle starb im Alter von 54 Jahren an Leukämie. Quelle: dpa
Bonn/Köln

Im Juni 2014 wurde bekannt, dass der ehemalige Außenminister Gudio Westerwelle an Leukämie leidet. Heute erlag der Politiker in Köln seinem Krebsleiden im Alter von 54 Jahren. Dies teilte seine Stiftung "Westerwelle Foundation" auf ihrer Webseite mit.

Unter dem Hashtag "#Westerwelle" bekunden Twitter-Nutzer ihr Beileid. Auch Justizminister Heiko Maas hat der frühe Tod des ehemaligen FDP-Vorsitzenden tief getroffen. Auf seinem Profil teilte er den Beitrag der "Tagesschau" über den Tod Westerwelles.

Die Stamzellspenderdatei DKMS äußerte sich bestürzt über die Nachricht und wünschte Westerwelles Ehemann, Michael Mronz, "viel Kraft für die bevorstehende Zeit". Mronz und Westerwelle hatten sich 2010 das Ja-Wort gegeben.

Obwohl Westerwelles politische Überzeugung nicht bei allen Nutzern des Kurznachrichtendienstes auf Gegenliebe stieß, ist die Anteilnahme groß. Man müsse nicht immer einer Meinung sein, um einen Menschen trotzdem zu schätzen, war der Tenor vieler Beileidsbekundungen.

Seinen Auftritt bei Günther Jauchs Jahresrückblick musste Westerwelle aufgrund einer Medikamentenumstellung und eines stationären Aufenthalts via Facebook absagen. Unter dem Posting vom Dezember bekundeten Tausende ihr Beileid.

Trotz der Absage hatten viele Menschen bis zuletzt den Eindruck, der Politiker befinde sich auf dem Weg der Besserung. Die Todesnachricht kam für sie unvermittelt.

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Es erinnert ein bisschen an den einsamen Opa aus dem Edeka-Weihnachtsspot: Ein Großvater hat seine Enkelkinder bekocht – doch die hatten offenbar Besseres zu tun. Am Ende blieb "Papaw" mit seinen Burgern fast allein. Die Anteilnahme bei Twitter ist riesig.

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