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Medien George Clooney erhält Deutschen Medienpreis
Mehr Welt Medien George Clooney erhält Deutschen Medienpreis
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16:19 14.12.2012
Immer wieder engagiert sich George Clooney für gute Zwecke. Quelle: dpa
Baden-Baden

Oscar-Preisträger George Clooney (51) erhält den Deutschen Medienpreis 2012. Der Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor („The Descendants“) werde als Friedensaktivist ausgezeichnet, teilte das Marktforschungsunternehmen Media Control am Freitag mit. Die Verleihung ist am 26. Februar 2013 in Baden-Baden. Der Preis ist undotiert.

Clooney sei eine außergewöhnliche Ikone der Filmbranche, „die wie kaum eine andere Persönlichkeit weltweit im Scheinwerferlicht der medialen Aufmerksamkeit steht“, hieß es. Laut Jury nutzt er seine Beliebtheit und Bekanntheit, um auf Krisen und Konflikte aufmerksam zu machen, die in der öffentlichen Wahrnehmung verdrängt werden.

Besonders erwähnt die Jury George Clooneys Engagement für die seit Jahren von Hunger, Vergewaltigung und Mord bedrohten Menschen in der Region Darfur im Sudan. Clooney besuche Flüchtlingscamps und Kriegsgebiete, seine Stimme werde selbst im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gehört. Der Schauspieler sei ein „einzigartiger Aktivist für humanitäre Anliegen und Friedensarbeit“.

Der Frauenschwarm, der von der US-Zeitschrift „People“ wiederholt zum „Sexiest Man Alive“ gekürt wurde, ist in Kino und Fernsehen dauerpräsent. Seit einigen Jahren führt Clooney selbst auch Regie. „Ich möchte Projekte machen, über die man debattieren kann“, sagte er einmal in einem Interview.

Für sein humanitäres und soziales Engagement wurde Clooney auch schon mit dem Ehren-Emmy ausgezeichnet. Der Schauspieler packte tatkräftig mit an, Millionenspenden für die Opfer des Erdbebens auf Haiti zu sammeln und er wirkte bei Hilfsaktionen nach der Tsunami-Katastrophe im Jahr 2004 sowie nach Hurrikan „Katrina“ mit. Mit dem Deutschen Medienpreis werden seit 1992 Persönlichkeiten geehrt, die Gesellschaft oder Politik nach Überzeugung der Jury aus Chefredakteuren wesentlich geprägt haben. Preisträger der vergangenen Jahre waren unter anderem Kanzlerin Angela Merkel und der Dalai Lama.

dpa

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